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Aktuelles 2019

24.03.

NLV+BLV-Meisterschaft 10 km Straße in Lingen

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 04. April 2019)

Dorit Stehr holt Bronze bei WM

Bei den Senioren-Hallenweltmeisterschaften der Leichtathleten in Torun (Polen) holte Dorit Stehr vom MTV Amelinghausen eine Bronzemedaille in der 4-x-200-m-Staffel der W60. Das deutsche Quartett kam in 2:13,46 Minuten ins Ziel, knapp hinter den USA (2:12,01) und klar hinter Großbritannien (2:10,73). Zudem wurde die MTV-Läuferin Zehnte über 400 m in 1:19,98 Min., Zwölfte über 800 m in 3:20,85, über 200 m Elfte in 34,43 Sekunden und über 60 m Siebzehnte in 10,46.


Bronze holte Dorit Stehr bei der Hallen-WM.. Foto: privat

Ergebnisse

24.03.

NLV+BLV-Meisterschaft 10 km Straße in Lingen

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 27. März 2019 - VON KATHRIN BENSEMANN)

Lingen macht schnelle Beine

LSV-Athletin Svea Timm rennt zum ersten Landesmeistertitel über 10 Kilometer auf der Straße

Lüneburg. Der Start ist ihre Schwäche, da fehlt Svea Timm noch die Erfahrung. "Ich lasse immer zu viele Läufer vor, weil ich nicht will, dass gerempelt wird", erklärt die erst 17-jährige Läuferin der Lüneburger SV laqchend. Dann allerdings wirft Svea den Turbo an und überholt - mit Erfolg. Bei den Landesmeisterschaften über 10 Kilometer Straße in Lingen holte sie am Wochenende souverän den Titel in ihrer Altersklasse U23. In einer Zeit von 38:19 Minuten unterbot sie dazu ihre Bestzeit un 39 Sekunden. Eine gelungene Wettkampf-Premiere über diese Distanz auf Landesebene für die Schülerin, die in Jork im alten Land lebt, aber in der LSV ihren Verein gefunden hat. 12 Athleten aus Stadt und Landkreis Lüneburg gingen insgesamt an den Start - und es gab drei weitere Podestplätze.


Svea Timm (vorn) holte sich den U23-Titel über 10 Kilometer auf der Straße in Lingen. Im Hintergrund läuft Martina Boe-Lange vom SV Rosche. Foto: privat

Lisa Feuerherdt hadert mit der Zeit

Noch schneller als Svea Timm war Lisa Feuerherdt unterwegs.Trotz ihres starken dritten Gesamtplatzes bei den Frauen hadertedie Athletin im Ziel allerdings ein wenig mit ihrer Zeit von 38:05 Minuten: "Wenn man realisier, dass die Bestzeit nicht weit weg ist, ärgert man sich schon. "Nur sechs Sekunden fehlten der 28-Jährigen. Die dritte LSV-Frau, Viktoria Tietz, lief nach 46:28 Minuten über die Ziellinie. Die addierten Zeiten der Lüneburger Läuferinnen bedeuteten die Silbermedaille in der Mannschaftswertung hinter dem Team der LG Göttingen.

Jahnke freut sich über Silber in der M45

"Super Strecke, super Wetter", brachte Rainer Jahnke die nahezu perfekten Bedingungen im Emsland auf den Punkt. Die ließen den 48-Jährigen erstmals nach fünf Jahren wieder unbter 35 Minuten laufen - und das deutlich: In starken 34:31 Minuten sicherte sich Jahnke den Vizetitel in der M45 und ließ so manch deutlich jüngeren Kontrahenten auf der Strecke stehen. Mit ihm freute sich LSV-Trainer Dennis Lauterschlag, der zehn Sekunden vor Jahnke ins Ziel kam. Auch er war mit seiner Leistung zufrieden. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell bin, nun werden neue Ziele gesetzt."

Christoph Meyer benötigte über den Fünf-Runden-Kurs 35:19 Minuten, Neuzugang Nils-Hendrik Meier (20) 38:48 Minuten. Auch er lief erstmals im LSV-Trikot über die 10 Kilometer, ließ sich diese Premiere trotz gerade verdauter Erkältung nicht nehmen. So wurde er mit einer Zielzeit von 38 Minuten erstmals nichts. "Der Körper wollte noch nicht so", so Meier.

Wie ein Uhrwerk läuft nach wie vor Wilhelm Vogt. Auch in Lingen blieb der Athlet der LG Lüneburg wieder unter einer Stunde, wurde in 58:48 Minuten Erster in der Altersklasse M80.

Schnellste Frau des MTV Amelinghausen war Ursula Husmeier in 57:11 Minuten, ihr folgte Ingrid Ott-Müller (1:00:12) und Monika Dreyer (1:01:25). Sie starteten in der W65.

Ein einsames Rennen in ihrer Altersklasse W75 lief Bärbel Wiener. Sie kam nach 1:07:00 Stunden ins Ziel.

Ergebnisse

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  • Bärbel Wiener wurde Landesmeisterin in der W75.
  • In der Mannschaftswertung W50+ belegte der MTV Amelinghausen mit Ursula Husmeier, Ingrid Ott-Müller, Monika Dreyer den vierten Platz in 2:58:48 Stunden.
  • Svea Timm stellte in der Altersklasse U20 einen neuen Kreisrekord auf.
  • Rainer Jahnke stellt in der Altersklasse M45 einen neuen Kreisrekord auf.
10.03.

36. Celler Wasa-Lauf

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 14. März 2019)

Lisa Feuerherdt (LSV) gewann beim Celler Wasa-Lauf über 5 km in 18:27 Minuten, ihr Teamkamerad Christoph Meyer war in 17:03 schnellster Mann.

Ergebnisse

01.-03.03.

DM Senioren Halle und Winterwurf in Halle/Saale

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 06. März 2019 - VON KATHRIN BENSEMANN)

Eine besondere Premiere

Die LSV-Läuferin Olga Köppen holt Doppel-Gold bei den deutschen Meisterschaften der Senioren

Lüneburg. Warum tue ich mir das bloß an? Jeder Sportler kennt diesen zermürbenden Gedanken, der einem kurt vor dem Wettkampf durch den Kopf geistert. Olga Köppen bekam die Antwort bei den deutschen Senioren-Meisterschaften der Leichtathleten in Halle/Saale direkt im Rennen: "Es hat alles gepasst, jeder Schritt, jeder Atemzug hat sich gut angefühlt und ich wusste, warum ich das mache."

Die 400 Meter werden ihr immer lieber

Diese Euphorie beflügelte die Athletin der Lüneburger SV im wahrsten Sinne des Wortes: Bei ihrer Premiere über 400 Meter rannte sie nicht nur zum deutschen Meistertitel in der Altersklasse W40, sondern in 59,73 Sekunden gleich unter die Schallmauer von einer Minute. Da war die Goldmedaille über 800 Meter (2:27,38) fast Nebensache.

Erst im Herbst hatte sich Olga Köppen in ihre neue Lieblingsdistanz verguckt. Da wurde sie ins kalte Wasser geschmissen, als sie bei der Senioren-WM im spanischen Malaga mal eben die 4x400-Meter Staffel für Deutschland mitlaufen sollte. Sie ging natürlich an den Start, lief im Team zur Silbermedaille - und sofort war klar: "Diese Strecke will ich auch allein in Angriff nehmen!" Einfach Vollgas zu geben, ohne viel nachzudenken, das ist es, was die Lüneburger Sportlerin des Jahres 2017 an dieser Distanz so reizvoll findet. "Da lasse ich einfach alles raus."

Das sie nun gleich an die Spitze läuft, hat Olga Köppen ihren schnellen Beinen, aber auch ihrer Konkurrentin Silke Flören zu verdanken, die als Favoritin im selben Lauf startete: "Das hat mich zusätzlich motiviert. Ich habe sie ziemlich schnell überholt, aber immer im Nacken gespürt und darauf gewartet, dass sie vorbeizieht." Die letzten Körner reichten und Olga Köppen lief knapp drei Sekunden vor der Athletin vom SV Viktoria Goch ins Ziel.

"Trotzdem hat sie sich für mich gefreut." Auch das liebt die Sprinterin an Senioren-Meisterschaften. "Hier trifft man Gleichgesinnte, die einen ähnlichen Spagat für ihren Sport machen müssen, es sind Freundschaften entstanden. Missgunstund Neid hab ich noch nicht erlebt."

Die Halle hat für Olga Köppen ihren ganz eigenen Zauber - und ihre Tücken: Anders als draußen hat die Bahn hier 200 statt 400 Meter. "Und auf den schrägen Kurven wirken extreme Kräfte auf den Körper, die werfen dich leicht aus der Bahn." Da kennen die Kampfrichter keine Gnade: Wer auf die Linie tritt oder seine Bahn nach dem Start zu früh verlässt, ist raus. Sorgen, die Olga Köppen im Voraus mit ihrem Scharnebecker Laufgefährten Dieter Röhr taktisch durchgekaut hat. Er schrieb ihr auch den Trainingsplan, begleitete sie bei vielen Einheiten. "Ohne ihn hätte ich das nicht geschafft, er hat mich immer wieder motiviert."

70 Kilometer pro Woche stehen seit Anfang des Jahres an - eine echte Herausforderung für die Vierfachmutter und Geschäftsführerin, das schlechte Gewissen läuft mit und lässt sich auch auf der Reise zum Wettkampf nicht abschütteln. Und dennoch: Die Lauf-Leidenschaft führt Olga Köppen Ende März wieder weg von Zuhause - nach Polen zu den Hallen-Weltmeisterschaften der Senioren. Na klar, über 400 und 800 Meter. "Nach diesem Wochenende muss ich da einfach hin."


Olga Köppen von der LSV präsentiert stolz ihre Siegermedaille nach dem 400-m-Lauf der W40 bei der DM in der Halle. Foto: privat

WEITERE MEDAILLEN FÜR HIESIGE ATHLETEN

Silber für Knebel und Baumgarten

Neben Olga Köppen holten weitere hiesige Athleten Medaillen bei der Senioren-DM: Carsten Knebel vom TSV Adendorf holte sich die Silbermedaille im Speerwurf der M45. Der LG-Athlet war mit seinen 49,39 m sehr zufrieden, auch wenn die 50-m-Marke nicht fiel. Der Sieger warf drei Meter weiter.

Über Platz zwei freute sich auch Horst Baumgarten (TSV Radbruch) im Hammerwurf der M80 mit 36,67 m. Sein ewiger Widersacher Lothar Huchthausen kam auf 38,40 m.


Siegerehrung Speerwurf M45 mit Carsten Knebel (links). Foto: privat


Siegerehrung Hammerwurf M80 mit Horst Baumgarten (links). Foto: privat

Carola Petersen (TSV Adendorf) war mit Bronze im Diskuswurf der W60 mit 24,39 m ebenfalls zufrieden - zu Silber fehlten eineinhalb Meter. Im Kugelstoßen kam sie mit 9,34 m auf Rang vier.

Dorit Stehr (MTV Amelinghausen) platzierte sich bei ihren vier Starts am besten über 400 m, wo sie mit 82,77 Sekunden gute Fünfte wurde.

Ergebnisse

09./10.02.

Norddeutsche Meisterschaften Winterwurf in Kienbaum

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 16. Februar 2019)

Baumgarten und Foß holen Wurf-Titel

Bei den norddeutschen Meisterschaften im Winterwurf in Kienbaum räumten die hiesigen Teilnehmer ordentlich ab, es gab auch nur sehr kleine Teilnehmerfelder. So holte sich Horst Baumgarten (TSV Radbruch) den Titel im Hammerwurf der M80 mit der guten Weite von 37,07 m. Philipp Foß vom TSV Adendorf holte sich einen kompletten Medaillensatz in der M50. Er gewann im Speerwurf mit 40,84 m, wurde Zweiter mit dem Hammer (23,06 m) und Dritter mit dem Diskus (32,12 m). Sein Sohn Jack Odysseus wurde in der U16 Vierter im Hammerwurf (27,97 m), Fünfter mit dem Diskus (30,71 m) und Siebter mit dem Speer (35,34 m/PB). upo

Ergebnisse

06.02.

Deutsche Hochschulmeisterschaften in Frankfurt

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 20. Februar 2019)

Lara Predki von der Lüneburger SV belegte bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Frankfurt über 800 Meter in 2:16,21 Minuten Platz vier. Vereinskollegin Viktoria-Louise Tietz wurde in 2:27,95 Minuten Zwölfte.

Ergebnisse

09.02.

NLV+BLV-MeisterschaftenCross in Löningen

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 16. Februar 2019)

LSV-Frauen meistern die giftigen Anstiege

Mannschaft wird Cross-Landesmeister in Löningen - auch Oldies überzeugen

Lüneburg. Wenn Löningen zu den Landesmeisterschaften im Cross ruft, dann sind die Bedingungen nicht ohne: Die anspruchsvolle Strecke hat es mit ihren kleinen giftigen Anstiegen und den zu überlaufenden Baumstämmen in sich, Bedingungen, die die 14 Athleten aus Stadt und Landkreis Lüneburg stark meisterten.

Allen voran die Frauen-Mannschaft der Lüneburger SV. Schnellste LSV-Frau über 3790 Meter war Lara Predki in 14:55 Minuten. Sie wurde Dritte hinter den Favoritinnen Lea Meyer (VfL Löningen, 14:03) und Christina Gerdes (BV Garrel, 14:06). Lisa Feuerherdt wurde in 14:58 Fünfte. Svea Timm, die erstmals für das Frauenteam startete, lief als Sechste (15:06) ins Ziel. Die drei Athletinnen belohnten sich mit dem Landesmeistertitel in der Mannschaftswertung. In der W60 wurde Dorit Stehr vom MTV Amelinghausen in 21:00 Sechste.

Beim 3,79-km-Lauf der Männer war es dann richtig dunkel, nicht alle Ecken waren gut ausgeleuchtet - Vorsicht war geboten. Dennis Lauterschlag wurde in 13:54 Vierter in der M30, Christoph Meyer in 12:35 Siebter in der M40. Bernd Burmeister in 15:00 Dritter in der M35, Nils Hendrik Meyer benötigte 15:28.

Wilhelm Vogt (M80) wurde über 6750 m in 45:53 Landesmeister, in der Mannschaft 70+ mit Wilhelm Holle (2. M80/50:27) und Dieter Gerner (6. M75/48:09) kam das Trio vom TSV Adendorf auf Rang zwei.

Dann waren die LSV-Youngsters dran, die erstmals mit einem Team an den Start gingen. Mattis Dietrich lief dabei ein starkes Rennen, in 13:27 Minuten wurde er Dritter in der männlichen Jugend U20. Premiere bei einer LM feierten Kenny Fischer und Fynn Werner. Die beiden ließen es am Start ruhig angehen - und sammelten dann immer mehr Läufer ein. Fischer lief nach 15:11 ins Ziel, Fynn nach 15:22. Die addierten Zeiten bedeuteten in der Mannschaft Gesamtplatz drei. lz


Holten den Landesmeistertitel im Cross in der Mannschaft (v.l.) Lara Predki, Lisa Feuerherdt und Svea Timm. Foto: privat

Ergebnisse

26./27.01.

NLV+BLV-Meisterschaften Halle Jugend U20/U16 in Hannover

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 01. Februar 2019)

Dietrichs sechs Hunderstel schneller

Nachwuchs freut sich über Medaillen und spannende Duelle bei der Landesmeisterschaft

Lüneburg. Bei den Hallen-Landesmeisterschaften der Leichtathleten in den Altersklassen U20/U16 in Hannover wurden viele Titel vergeben, auch die Lüneburger sicherten sich einen. Doch das spannendste Duell aus hiesiger Sicht liueferten sich Mattis Dietrich von der Lüneburger SV und Jakob Wurmstädt von der LG Lüneburg.

Über 1500 Meter gab es in der männlichen Jugend U20 ein heißes Rennen um Bronze - die ersten beiden Läufer hatten sich frühzeitig abgesetzt. Wurmstädt lag lange vor Dietrich, der sich erst in den letzten beiden Runden an den LG-Athleten herangekämpft hatte. "Ich nahm einige Tempoverschärfungen vor, konnte Mattis aber nicht abschütteln", berichtete Wurmstädt.

Auf der Zielgeraden kam es dann zum Sprint, am Ende setzte sich Dietrich in persönlicher Bestzeit hauchdünn in 4:21,25 Minuten vor Wurmstädt (4:21,31) durch. Über 3000 m holte sich der LSV-Athlet in 9:48,76 sogar den U20-Titel, war aber auch einziger Teilnehmer.

Auch Svea Timm von der Lüneburger SV (U20) lief beherzt aufs podest. In 10:35,74 über 3000 m wurde sie nicht nur Dritte, sondern verbesserte ihre Bestzeit nochmals um zwei Sekunden. Über 1500 Meter wurde sie zudem Vierte in 4:59,62. In der gleichen Altersklasse belegten über 800 m Annika Brand (2:25,80) und Marieke Bresser (2:29,22) Platz fünf und sechs.

Undankbarer Vierter wurde über 800 m in der U20 auch Samuel Wurmstädt (LG Lüneburg) in 2:02,72 - ihm fehlten nur zwei Hunderstel zu Bronze. Dies ist besonders bitter, weil Wurmstädt erst auf den letzten Metern überholt wurde. Sine LG-Kollegen Piet Rampf (2:08,55) und Jakob Werner (2:10,35) wurden Zehnter und Elfter.

Im Hochsprung der U20 wurde Yannis Günther von der LG Lüneburg Zweiter mit 1,81 m - übrigens erneut hinter Tim Jäger aus Messenkamp (1,95 m). Schon vor einer Woche hatte es dieses Duell bei den U18-Meisterschaften gegeben.

Jack Foß vom TSV Addendorf flog im Stabhochsprung der M14 sensationell zu Bronze. Er übersprang 2,60 m. Dabei hatte er in der Freiluftsaison nur 2,26 m in seiner Bestenliste gehabt. Sechster wurde er im 60-m-Hürdenlauf (10,23 Sek.) und Siebter im Kugelstoßen (9,67 m). upo


Mattis Dietrich (l.) und Jakob Wurmstädt lieferten sich ein beherztes Rennen über 1500 Meter. Foto: privat

Ergebnisse

19./20.01.

NLV+BLV Meisterschaft Halle Männer/Frauen und Jugend U18 in Hannover

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 25. Januar 2019)

Predki und Günther glücklich

Landesmeistertitel für LSV-Läuferin über 3000 m, MTV-Athlet Dritter im Hochsprung

Lüneburg. Drei Wettkämpfe in zwei Tagen - das ist schon ordentlich, doch am Ende hat sich der Kraftakt gelohnt: Bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften in der Halle (Frauen und Männer und Jugend U18) in Hannover rannte Lara Predki von der Lüneburger SV gleich zweimal aufs Podest - sie wurde Landesmeisterin über 3000 Meter und Zweite über 1500 m. Zudem sprang Yannis Günther vom MTV Treubund auf Platz drei im Hochsprung der männlichen Jugend U18.

Über 3000 m sicherte sich die LSV-Athletin den Meistertitel in 10:37,44 Minuten - das bedeutete Bestzeit. Dabei konnte sie ihre Konkurrenz auf den letzten 400 m abschütteln. Auch über 1500 m zeigte Lara Predki ein konstantes Rennen, musste sich hier aber auf den letzten Metern in einem Kopf-an-Kopf-Rennen geschlagen geben. Das war bitter, gerade weil sie über lange Zeit das Tempo gemacht hatte. In 4:43,79 Minuten wurde sie Vize-Meisterin hinter Annasophie Drees (VfL Löningen/10:37,41).
Über 800 Meter startete die LSV-Athletin im schnellsten Lauf - und wurde in 2:16,96 Minuten Fünfte, lief aber schon nah an ihre Bestzeit aus der letzten Saison heran (2:16,12).

Yannis Günther durfte mit seinem dritten Platz ebenfalls zufrieden sein. "Ich hatte bei jeder Höhe ein super Gefühl", sagt der 16-Jährige glücklich, der die ersten sechs Höhen jeweils im ersten Versuch übersprang. Bei 1,87 Metern ar Schluss - aber auch das war ein WErfolg, denn im vergangenen Jahr lag seine persönliche Bestleistung bei 1,84 Meter. Gerade seine Probleme in der Sprungtechnik (Abstand vom Körper zur Latte) bekam er gut in den Griff. Tim Jäger (MTV Messenkamp) sprang am Ende zwölf Zentimeter höher.

Tietz mit gutem Comeback nach langer Verletzung

Auch Victoria-Louise Tietz (LSV) nahm ein positives Erlebnis aus Hannover mit: Nach einer langen Verletzung lief sie über 800 Meter bei den Frauen in 2:25,22 Min. auf Platz zehn knapp vor Annika Brand vom MTV Treubund (2:26,76). Hanna Maria Loos wurde bei den Frauen Fünfte über 1500 m in 5:08,72 Minuten, Marieke Bresser in der weiblichen Jugend U18 über 800 m in 2:29,60 13., während Jakob Wurmstädt (alle MTV Treubund) in der männlichen Jugend U18 Sechster in 2:06,78 wurde.

Lea Kimpel vom TSV Adendorf lief in der weiblichen Jugend U18 über 60 Meter Hürden im Vorlauf 9,95 Sek, im Endlauf dann 10,87, womit sie Platz 15 erreichte. lcp


Yannis Günther überzeugte im Hochsprung der U18 bei den Landesmeisterschaften in Hannover. Foto: privat

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