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Aktuelles 2020

KM Crosslauf in Scharnebeck (14. November 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 21. Oktober 2020)

Wettkampf mit dickem Fragezeichen

Kreismeisterschaften im Crosslauf sollen im November in Scharnebeck steigen

Scharnebeck. Die Genehmigungen vom Landkreis und dem Niedersächsischen Leichtathletikverband (NLV) stehen zwar noch aus, in Scharnebeck aber wird schon auf Hochtouren geplant: Nachdem seit März in Stadt und Kreis alle Volksläufe ausgefallen sind, sollen am 14. November die traditionellen Kreismeisterschaften im Crosslauf durch den Wald gegenüber des Schulzentrums stattfinden. "Auch, wenn wir wissen, dass wir aufgrund des Infektionsgeschehens vielleicht kurzfristig absagen müssen, wollen wir es versuchen", sagt Manuela Haverkamp, Vorsitzende des Lüneburger Kteisleichtathletikverbandes (KLV), der Ausrichter des Wettkampfes ist. Veranstaltet wird der Crosslauf seit Jahren von der SV Scharnebeck.
Es sind gemeinsame Kreismeisterschaften mit dem KLV Harburg-Land, lediglich die Wertung wird getrennt vorgenommen."Turnusmäßig sind wir in diesem Jahr mit der Durchführung dran", so Manuela Haverkamp. Deshalb müssen die Organisatoren auch die Corona-Fallzahlen aus dem Nachbarkreis im Auge behalten. Hier liegt der Warnwert zurzeit deutlich höher als bei uns, wurde gestern vom Robert-Koch-Institut mit 27,1 (Lüneburg 8,7) angegeben.
Es gelten strikte Auflagen: "Duschen und Umkleidekabinen bleiben geschlossen, die Teilnehmer müssen umgezogen zum Wettkampf kommen", erklärt Dietmar Pumm, Vorsitzender der Scharnebecker Leichtathletik-Abteilung. Lediglich die Toiletten werden geöffnet. Die Starts sind großzügig über den Wettkampftag verteilt, so dass Pumm auf eine zeitversetzte An- und Abreise der Läufer setzt. Im Start- und Zielbereich ist auf Abstand zu achten, "und nach dem Wettkampf muss das Gelände sofort verlassen werden, um Ansammlungen zu vermeiden." Eine Siegerehrung gibt es nicht.
Gerade für den Leichtathletik-Nachwuchs sind die Cross-Meisterschaften im Herbst ein Highlight, in diesem Jahr dürfen nicht alle dabei sein. "Wir müssen die Anzahl limitieren, deshalb sind Jugendläufe erst ab der U12 angesetzt. Pro Verein sind nur drei Betreuer zugelassen", bedauert Manuela Haverkamp, verspricht aber: "Sollte es irgendwie möglich sein, versuchen wir auch für die Kleinen zu einem anderen Zeitpunkt etwas zu organisieren."
Streckenposten für den Wettkampftag sind bereits von der SVS gefunden. "Im Wald an der frischen Luft ist das gut machbar", erläutert Pumm.
Für den Crosslauf gilt: Je älter, desto länger muss man laufen. Um 13 Uhr startet die U12 (2010/2009) über 1800 Meter durch das bergige Waldstück, eine halbe Stunde später nimmt die U14 (2008/2007) den Kurs in Angriff. Für die U20, U18 und U16 (ab 2006) soll der Startschuss über 3600 Meter um 14 Uhr fallen, Frauen, Männer, Seniorinnen und Senioren sind um 15 Uhr dran - dann über 5400 Meter. Startberechtigt sind nur Vereinsmitglieder aus den Leichtathletikverbänden Lüneburg und Harburg-Land, Nachmeldungen aufgrund des Infektionsschutzes nicht möglich.
Manuela Haverkamp ist zuversichtlich, nachdem auch das Abendsportfest auf der Bahn beim TSV Adendorf im September unter Corona-Bedingungen vorbildlich abgelaufen war. "Ich freue mich, dass wir noch einen Wettkampf anbieten können." Pumm beruhigt der frühe Meldschluss am 8. November. "Das gibt uns Zeit, die Gruppen zu sortieren und die Starts einzuteilen." Sobald das grüne Licht von NLV und Landkreis da ist, ist die Ausschreibung im Internet unter www.ladv.de zu finden. kab

Ausschreibung

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Internationale DM im Rasenkraftsport Senioren in Dissen (10./11. Oktober 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 16. Oktober 2020)

Horst Baumgarten ist einfach unverwüstlich

Der Werfer-Oldie aus Radbruch holt bei der DM gleich drei Meistertitel

Radbruch. Wer mit Horst Baumgarten ins Gespräch kommt, muss ein bißchen Zeit mitbringen. Vor allem aus sportlicher Sicht hat der 84-Jährige viel zu erzählen, stellt zwischendurch aber klar: "Sie suchen sich ja dann den Honig raus."
Und da gab es eine Menge Süßes, denn der Athlet des TSV Radbruch räumte am vergangenen Wochenende bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften (DM) im Rasenkraftsport in Dissen am Teutoburger Wald gleich drei Titel ab. Sowohl im Dreikampf, im Gewichtwurf und in der Mannschaft war er erfolgreich. Viel Gesprächsstoff also.
Vorweg: Rasenkraftsport besteht aus den drei Disziplinen Hammerwerfen, Gewichtwerfen und Steinstoßen. Bei der Senioren-DM in Dissen wurden sie als Einzelwettkämpfe und im Dreikampf ausgetragen. Dabei sind die Altersklassen zusätzlich in Gewichtsklassen unterteilt, die Geräte für die Athleten entsprechend unterschiedlich schwer. So soll jeder eine gerechte Chance im Wettstreit bekommen.
Horst Baumgarten lieferte sich vor allem mit Lothar Pfeifer vom TV Heppenheim ein Kopf-an-Kopf-Duell um den Titel. Im Dreikampf hatte der Radbrucher mit 2006 Gesamtpunkten gerade einmal zwei Punkte Vorsprung vor dem Konkurrente.
Etwas deutlicher fiel das Ergebnis im Gewichtwurf aus, der dem Hammerwerfen ähnlich ist. Hier haute Horst Baumgarten mit 19,36 Metern nochmal eine persönliche Jahresbestmarke raus, Pfeifer kam nur auf 18,83 Meter.
Und obwohl der Radbrucher beim Hammerwurf (33,41 m) und Steinstoßen (8,52 m) - hier wird ein Stoßstein aus Stahl oder Guss in der Größe eines Ziegelsteinseinarmig gestoßen - weniger zufrieden war, reichte es am Ende für den ersten Platz im Dreikampf. Als I-Tüpfelchen sicherte er sich noch den Mannschaftstitel mit seinem Sportsfreund Lothar Huchthausen aus der Altmark.
Ein- bis zweimal die Woche trainiert Horst Baumgarten auf dem heimischen Spiortplatz in Radbruch. Neben seinen Sportgeräten hat er auch immer einen Eimer Muttererde dabei. "Damit ich die Löcher auf dem Rasen nach meinen Würfen wieder dicht machen kann." Doch wer 65 Jahre Vereinsmitglied ist, hat gewisse Privilegien, "und bei der Jahreshauptversammlung lobe ich immer unseren Platzwart", versichert Baumgarten.
Seine Ausdauer aber trainiert er auf dem Tanzparkett. Mit Ehefrau Eva , mit der er seit mehr als 60 Jahren verheiratet ist, schwingt er einmal in der Woche das Tanzbein. "Das hält körperlich und geistig fit. Mit den entsprechenden Corona-Abständen ist das zum Glück wieder möglich."
Motiviert schaut Baumgarten nun in Richtung 2021, will in der neuen Altersklasse M 85 angreifen. Und sicher wird er auch dann wieder viel Süßes von den Wettkämpfen zu berichten haben. kab

Ergebnisse

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Offene KM im Mehrkampf in Bad Bevensen (10./11. Oktober 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 16. Oktober 2020)

Foß knackt einen Rekord nach dem anderen

Lüneburg. Auch Regen, Hagel und schwierige Windbedingungen können Jack Odysseus Foß zurzeit nicht stoppen: Am Wochenende hat sich das Zehnkampf-Talent vom TSV Adendorf in Bad Bevensen noch einmal dem Neunkampf gestellt und vier Kreisrekorde in der M 15 aufgestellt.
Nach einem eher mittelmäßigen Start, übertraf sich der 15-Jährige am zweiten Wettkampftag. So warf er den Diskus im zweiten Versuch auf satte 47,46 Meter und knackte den den Kreisrekord von Hannes Lorenz (TSV Adendorf) von 2010 um 47 Zentimeter. Im Speerwurf schraubte er den Rekord von Sebastian Stelter (47,82 m/MTV Treubund) aus dem Jahr 1986 auf 49,15 Meter hoch und verbesserte seinen eigenen Kreisrekord im Stabhochsprung um 20 Zentimeter auf dreu Meter.
Im strömenden Regen musste er nach zwei langen Tagen noch auf die 1000-Meter-Strecke, lief in 3:26,60 Minuten Bestzeit und freute sich am Ende über Kreisrekord im Neunkampf mit 4972 Punkten.
Gerrit Spiller (MTV Treubund) trat in Bad Bevensen im Zehnkampf an, wurde bei den Männern mit 4676 Punkten Dritter. Beim Fünfkampf der Männer machten die Lüneburger Niklas Wilken, Paul Kiehl und Marcel Adam (alle MTV Treubund) die Plätze zwei bis vier unter sich aus, Sebastian Heidbrink aus Kiel siegte hier mit 2470 Punkten. Es folgte Wilken mit 1904, Kiehl mit 1430 und Adam mit 1422 Punkte. Tobias Wilken wurde im Fünfkampf der U 20 Zweiter mit 1615 Punkten. kab

Ergebnisse

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Mehrkampftag in Buxtehude / Werfertag in Winsen/Luhe (03./04 Oktober 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 09. Oktober 2020)

Mehrkämpfer freuen sich über DM-Normen

Leichtathleten beweisen in letzten Wettkämpfen der Saison ihre gute Form

Lüneburg. Es sind die letzten Wettkämpfe in dieser knappen Saison und sie fielen aus Sicht der hiesigen Mehrkämpfer noch einmal erfolgreich aus.
So hatte Jack Odysseus Foß gleich dreifach Grund zum Jubeln und zwar über seine Gesamtpunktzahl von 2783 Punkten im Blockwettkampf Wurf in Buxtehude: Er schob sich auf Platz drei der deutschen Bestenliste in der Altersklasse M 15, sicherte sich die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr und - das war fast Nebensache - erzielte Kreisrekord. Der Mehrkämpfer des TSV Adendorf kämpfte sich in allen Disziplinen knapp an seine Bestmarken heran, die Fläche auf dem Diskuswurfplatz in Buxtehude reichte für seine Weite von 44,40 Meter gar nicht aus - nach 45 Metern fing schon der Wald an.
Nur einen Tag später zeigte Jack auch beim Werfertag in Winsen konstante Ergebnisse, fühlt sich nun vorbereitet für dieses Wochenende: In Bad Bevensen soll beim 9-Kampf die Norm für die Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften fallen, dann sogar für die U18.
Martin Schulz (M 12/TSV Adendorf) freute sich in Winsen über zwei dritte Plätze und zwei persönlichen Bestzeiten. Erstmals schaffte er im Kugelstoßen ( 3 kg) eine Weite von 7,33 m und im Speerwurf (400 g) von 26,31 m.
Lediglich einmal vor dem Wettkampf hatte Carola Petersen (W 60/TSV Adendorf) trainieren können. Ihr Ziel aber, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften 2021, schaffte sie mit 8,16 m sowohl im Kugelstoßen (3 kg) als auch mit 17,92 m im Speerwurf (500 g).
Carsten Knebel (M 45/TSV Adendorf) trat im Speerwurf (800 g) an, wurde mit 43,19 m Erster. Horst Baumgarten (TSV Radbruch) nutzte den Wettkampf in Winsen als letzte Vorbereitung für die Deutschen Meisterschaften der Senioren im Rasenkraftsport am Wochenende in Dissen. Sein Sieg in der M 80 im Speerwurf (400 g, 20,31 m) und Platz zwei im Kugelstoßen (3 kg/8,66 m) stimmen ihn zuversichtlich. kab

Ergebnisse

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HSV-Mehrkampftage (26./27. September 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 01. Oktober 2020)

Zwei Rekorde und viele Tipps

Adendorf. Es war sein erster Wettkampf im Stabhochsprung - und endete gleich mit einem Kreisrekord in der M12: Bei den Mehrkampftagen in Hamburg überbot Damian Leinhäuser (TSV Adendorf) am Wochenende den drei Jahre alten Rekord seines Vereinskollegen Jack Odysseus Foß (2,05 Meter) mit einem ordentlichen Satz von 2,30 Metern. Hinter den erfahrenen Erst- und Zweitplatzierten Jan Kawelke (3,50 Meter) und Tinp Mellmann (2,90) war zwar noch viel Luft nach oben, von ihnen aber bekam er als Neuling reichlich Tipps an die Hand und Unterstützung bei seinen Versuchen.
Einen Sieg in Hamburg feierte Damian zudem im Blockwettkampf Lauf, bei dem er mit 1965 Punkten die Nase vor Quentin Albers aus Sarstedt hatte. Auch in dieser Disziplin sicherte er sich den Kreisrekord in der M 12 von Konstantin Becker (1723 Punkte) aus diesem Sommer und verbesserte sich im Weitsprung auf 4,62 Meter sowie im Ballwurf auf 45 Meter.
Sein Mannschaftskollege Martin Schulz wurde im Blockwettkampf Sprint/Sprung Dritter - und belohnte sich ebenfalls mit drei neuen Bestmarken: im Weitsprung (4,37 m), Hochsprung (1,28 m) und in der Gesamtwertung der Disziplin (1990 Punkte). kab

Ergebnisse

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NLV+BLV - Jugend U20 + U20 in Oldenburg (19./20. September 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 29. September 2020)

Gold, Silber und Bronze zum Saisonabschluss

Lea Kimpel, Svea Timm und Yannis Günther überzeugen auch in Oldenburg

Lüneburg. Nun haben sie sich ihre sportliche Pause verdient: Auch bei den Landesmeisterschaften (LM) der U20/U18 in Oldenburg sicherten sich die Leichtathleten Lea Kimpel (TSV Adendorf), Svea Timm (Lüneburger SV) und Yannis Günther (MTV Treubund) noch einmal den kompletten Medaillensatz zum Abschluss einer durch Corona stark verkürzten Saison.
Zwar sind die 200 m ihre Paradestrecke, Gold holte Lea Kimpel aber über 100 m. "Das lief dieses Mal richtig gut, auch der Start", freute sie sich über den Titel in der U20. In 12,34 Sekunden setzte sie sich gegen Sarina Barth (12,39) von der LG Peiner Land durch - über 200 m musste Lea allerdings ihr den Vortritt lassen: "Da habe ich nach 120 m noch geführt, dann fehlte die Kraft", erklärte die Echemerin, die in der Woche zuvor mit einer Erkältung zu kämpfen hatte und nicht trainieren konnte. Sarina Barth gewann in 24,83 Sekunden, Lea folgte in 25,26.
Jetzt ist eine kurze Pause angesagt, bevor der Blick schon in Richtung Halle geht. "Wenn die Saison dann stattfindet", hofft die 18-Jährige. Ihre Ziele jedenfalls sind gesteckt: "Über 200 Meter soll vorne eine 24 stehen, über 100 Meter eine elf."
Wie nach der LM der Frauen in Hannover (LZ berichtete) haderte Svea Timm auch in Oldenburg mit ihrem Ergebnis. Über 3000 m wurde die Athletin zwar in 10:05,47 Minuten Zweite der U20 und sicherte sich den Vizetitel hinter Jasmina Stahl von den Hannover Athletics (9:57,69), zufrieden war sie aber nicht. "Ich konnte mein Training auch dieses Mal nicht auf die Bahn umsetzen." Dafür aber kurz darauf: In Lübeck lief sie starke 17:30,18 über 5000 m und beendete ihre Saison doch noch versöhnlich.
Hochspringer Yannis Günther freute sich erneut über Bronze - knackte dieses Mal sogar die 1,88 m, die er am Wochenende vorher noch dreimal gerissen hatte. "Der Anlauf war immer noch nicht gut. Aber mit dieser Saison-Bestleistung zum Abschluss bin ich zufrieden." In der kommenden Hallensaison will Yannis weiter hoch hinaus: "Dann greife ich die DM-Norm von 1,99 Meter an." kab

Ergebnisse

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LM Männer+Frauen / Jugend U16 in Hannover (12./13. September 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 19. September 2020)

Der komplette Medaillensatz

Lüneburger Leichtathleten räumen bei Meisterschaften in Hannover richtig ab

VON KATHRIN BENSEMANN

Lüneburg. Dieser Wurf zur Goldmedaille war mal eine Ansage: Zehn Meter weiter als die Konkurrenz ließ Jack Odysseus Foß (TSV Adendorf) seinen Diskus bei den Landesmeisterschaften der Frauen, Männer und U16 in Hannover über den Platz fliegen. Bei 45,86 Metern blieb die Scheibe liegen. "Das war natürlich cool, wenn man gegen die Besten in Niedersachsen antritt und dann so viel Abstand hat", freut sich der 14-Jährige. Auch im Weitsprung flog er in seiner Altersklasse M 15 zu Gold, holte Silber im Kugelstoßen und Bronze im Speerwurf. Damit bewies Jack nach Platz 7 bei den Deutschen Meisterschaften erneut, wie gut er drauf ist.
Zwölf Lüneburger Athleten waren in Hannover am Start - und es gab weitere Podestplätze: Florian Jonas (MTV Treubund) rannte in der M 14 über 800 Meter zu Silber, Svea Timm (Lüneburger SV) bei den Frauen zu Bronze über 5000 Meter. Beide haderten trotz der Medaillen mit ihren Zeiten. Hochspringer Yannis Günther (MTV Treubund) sprang bei den Männern ebenfalls auf den dritten Platz.

Jack Foß ragt mit seinem Goldwurf heraus

"Ich habe gerade richtig Lust", versicherte Jack Foß. Gleich beim zweiten Versuch im Weitsprung schaffte es der Herderschüler erneut über die magischen sechs Meter (6,01). Die Disziplin war Kräfte zehrend. "Anders als im Mehrkampf hatte ich statt drei sechs Sprünge, das ging in die Beine." Während der Wind den Athleten hier zugutekam, mussten sie beim Speerwurf gegen ihn ankämpfen. Zufrieden war Jack dennoch: 46,68 m bedeutete Bestleistung in seinem ersten Speerwettkampf des Jahres. 12,79 m im Kugelstoßen reichten zum Vizetitel hinter Mika Woldt vom TV Jahn Walsrode (14,27).
Der Mehrkämpfer war froh, nicht noch auf die Laufbahn zu müssen. "Das habe ich Florian überlassen", sagt er schmunzelnd. Jack und Florian starten beide für die LG Lüneburg und kennen sich gut. Der 14-Jährige war trotz Vizetitel über 800 m enttäuscht. Lediglich acht Hunderstel trennten ihn vom Sieger Paul Ring (LG Nordheide). "Das ist schon gemein, wenn es so knapp ist. Ich hatte Paul nicht so schnell erwartet." Ein Trost gibt es: Mit seiner Bestzeit von 2:07,86 führt Florian weiterhin die M14-Landesliste an.
Auch Svea Timm von der Lüneburer SV haderte mit ihrer Zeit von 17:48,40 Minuten über 5000 m bei den Frauen, obwohl sie nie schneller war und Kreisrekord lief. "Klar ist es cool, Dritte zu werden. Aber ich wollte unter 17:30 laufen, sogar 17:20 wären drin gewesen", versicherte die 18-Jährige. Es war ein sehr taktisches Rennen. "Und das ging so langsam los, dass wir uns die ersten 2000 m fast in die Hacken gelaufen sind. Dann habe ich mich allein von der Gruppe getrennt, um noch eine passable Zeit für mich herauszuholen."

Svea Timm hadert mit ihrer Zeit

Darauf hatte Siegerin Svenja Pingpank (17:16,09) von den Hannover Athletics wohl gewartet. "Sie hat sich direkt nach mir gelöst und mich dann gleich überholt." Auch Katharina Stark aus Wolfsburg musste Svea noch vorbeiziehen lassen. "Da hat es mental einfach nicht mehr gereicht bei mir."

Yannis Günther sieht noch Luft nach oben

Hochspringer Yannis Günther (MTV Treubund) war da gelassener. Der Bronze-Medaillen-Gewinner bei den Männern wusste sein Ergebnis von 1,83 Metern einzuschätzen. "Es sind nicht die 1,92 vom letzten Jahr, ich habe noch Probleme beim Anlauf, muss noch ins Tempo kommen", analysierte der 1,89 Meter große Athlet. Dreimal hatte er die 1,88 Meter in Hannover gerissen.
Das will er schon an diesem Wochenende besser machen, dann startet er bei den Landesmeisterschaften der U20/U18 in Oldenburg. Ebenso Svea Timm, die über 3000 m angreifen will - und dieses Mal auf ein schnelles Rennen hofft.

WEITERE RESULTATE HIESIGER ATHLETEN

Samuel Schon knapp an Bronze vorbei

Reihenweise persönliche Bestleistungen (PB) gab es bei den Männern: So wie für Kugelstoßer Samuel Schon (MTV Treubund), der mit 12,98 Metern Vierter wurde. PB und Kreisrekord gelangen Dreispringer Marcus May (MTV Treubund). Mit 13,82 Metern erreichte er den fünften Rang.

Nils-Hendrik Meier (LSV) lief in seinem ersten Meisterschaftsrennen 16:20,41 (PB) über 5000 m, wurde 13., Mattis Dietrich machte Tempo für ihn.

Erfolgreich war der Leichtathletik-Nachwuchs über 800 m: Anouk Sawinski (MTV Treubund) lief in 2:34,36 PB (W14/Platz 12), in der W15 benötigte Lisanne Boese (MTV Treubund) 2:30,60 (7.) und Swantje Völzke (TSV Adendorf) 2:41,49 (10.). Alexander Hark (M14/MTV Treubund) rannte in 2:24,14 ebenfalls Bestzeit.

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DM Jugend U20/U18 in Heilbronn (05.-07.September 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 09. September 2020)

Lea Kimpel überzeugt bei Jugend-DM

Leichtathletin des TSV Adendorf schafft mit etwas Glück den Einzug ins Finale über 200 Meter bei den U20-Sprinterinnen

VON KATHRIN BENSEMANN

Adendorf. Lange hatte sie gebangt, ob ihre Bestzeit für eine Qualifikation bei den deutschen Meisterschaften reichen würde - nun gehört Lea Kimpel seit Sonntag zu den acht schnellsten U20-Sprinterinnen bundesweit über 200 Meter.
Bei der DM der U20/U18 in Heilbronn in Baden-Württemberg schaffte sie - wenn auch mit etwas Glück - den Sprung in den Finallauf und unterbot ihre Bestmarke als Achte um 29/100 Sekunden auf 25,02. Ein toller Erfolg, der die 18-Jährige dennoch hadern lässt:"Ich habe mit einer 24 vorne geliebäugelt. Dass es so knapp ist, ist ärgerlich, aber natürlich freue ich mich", erklärt Lea zurück in der Heimat. "Es war ein besonderes Erlebnis."
Zwar lief die Sprinterin des TSV Adendorf auch im Vorlauf schon starke 25,28 Sekunden - den Einzug ins Finale aber hat sie vor allem einer Konkurrentin zu verdanken: Jule Tiltscher vom SSV Ulm, die einen Wimpernschlag (25,24) vor ihr ins Ziel kam, verzichtete auf den Final-Platz und konzentrierte sich auf ihren Start über 100 Meter Hürden. So rückte Lea Kimpel unter die letzten Acht nach. "Auf einmal hieß es, dass ich doch dabei bin", freut sich die Echemerin.
Dann ging alles ganz schnell, lediglich 80 Minuten lagen zwischen den beiden Läufen. "Das ist für eine Erholungsphase richtig kurz, plötzlich mussten wir schon wieder in den Callroom." Und damit stiegen Aufregung und Anspannung. "Da wird einem dann schlagartig bewusst, dass man mit Leuten an der Startlinie steht, die deutlich schneller laufen als man selbst und auch schon internationale Erfahrung gesammelt haben." Der Adrenalinschub aber hat auch Vorteile: "Ich weiß, dass er mir immer beim Laufen hilft."
Lea erwischte einen guten Start, dann hieß es nur noch rennen. Und das im leeren Stadion - lediglich eine Person durfte jeder Sportler wegen der hohen Hygieneauflagen mitbringen. Die Echemerin hatte ihre Mutter dabei, musste auf Trainerin Birgit Trenker verzichten. Da die DM wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde, fiel der Wettbewerb ausgerechnet in die Urlaubszeit von Trenker, die aber per Livestream mitfieberte. "Wir hatten über Handy immer Kontakt. Ich habe mich einfach auf unser gutes Training verlassen." Die neue Bestzeit, die Kreisrekord bedeutet, gabe ihnen recht. Deutsche Meisterin wurde Talea Prepens vom TV Cloppenburg in 23,41 Sekunden.
Bereits am Samstag war Lea Kimpel in Heilbronn über 100 Meter gestartet, für die sie überraschend im Juni die Norm geschafft hatte. "Aber hier kam ich beim Start nicht gut weg, und bei 100 Metern muss eben noch einmal mehr alles sitzen." 12,31 ist sie schon gelaufen - bei der DM blieb die Uhr bei 12,56 stehen, die für den Einzug ins Finale nicht reichten. "Aber das war dann Ansporn genug, es bei den 200 Metern besser zu machen", so Lea.
Ansporn hat sie nun auch für die Landesmeisterschaften am 19. September, wo sie ihre Leistungen noch einmal steigern möchte und wieder über beide Sprintdistanzen startet, Nach acht Stunden Autofahrt bis nach Heilbronn für knapp eine Minute Wettkampfzeit, ist Lea froh, dass der Wettbewerb auf Landesebene quasi um die Ecke liegt - dann muss sie nur nach Oldenburg.

Ergebnisse

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Abendsportfest in Adendorf (02.September 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 05. September 2020)

Neue Hürden verleihen Flügel

60 Stück bereichern ab sofort die Lüneburger Leichtathletik und sind für alle Vereine da. Erste Wettkämpfe gab es jetzt in Adendorf.

VON KATHRIN BENSEMANN

Endlich ein Hürden-Wettbewerb auf der heimschen Tartanbahn in Adendorf - auf diesen Moment hat Mehrkämpfer Damian Leinhäuser sehnlichst hingefiebert. "Denn hier bringe ich immer Bestleistungen." So auch am Mittwoch beim TSV, wo die neuen und vor allem wettkampftauglichen Hürden
ihren ersten offiziellen Einsatz hatten. "Über 60 Meter habe ich mich gleich verbessert, die Hürden sind cool", freute sich Damian über seine Zeit von 10,72 Sekunden. In einer Gemeinschaftsaktion haben Kreisleichtathletikverband Lüneburg (KLV) und der TSV Adendorf einen Satz mit 60 Hürden angeschafft - und dabei über die Vereinsgrenzen hinaus gedacht: "Die Hürden stehen zwar in Adendorf, können aber von allen interessierten Vereinen in Stadt und Landkreis ausgeliehen werden", erklärt die KLV-Vorsitzende Manuela Haverkamp, für die damit eine lange Durststrecke in der hiesigen Leichtathletik endet: "Das ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass wir komplette Hürdenwettbewerbe über sechs Bahnen anbieten konnten."

Finanziert durch Crowdfunding


Jürgen Fechner, Vorsitzender des TSV Adendorf, hatte das Projekt über die Crowdfunding-Plattform "Viele schaffen mehr" der Volksbank LüneburgerHeide gestartet. "Es haben sich ganz viele mit Spenden beteiligt, sowohl aus der Wirtschaft als auch Privatpersonen", dankt Fechner. Mt der finanziellen Unterstützung von Volksbank, Sparkassenstiftung und Lotto-Sport-Stiftung kamen mehr als 9000 Euro zusammen. Auch ein
Unterstand für die Hürden sowie Transportwagen waren so drin. Seit einigen Wochen schon profitieren die Mehrkämpfer beim TSV Adendorf von der Neuanschaffung: "Wir brauchen die unbedingt, Hürdenlauf ist
eine Schlüsseldisziplin", erklärt Leichtathletik-Abteilungsleiter Hand-Dieter Stucke. Schrittlänge, Rhythmusgefühl, - "alles, was du da trainierst, schult auch für andere Disziplinen in der Leichtathletik"
Deshalb hofft Manuela Haverkamp, dass möglichst viele Vereine das Angebot wahrnehmen. "Damit vor allem Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, Hürdenlauf kennenzulernen und als Wettkampf auszuprobieren."
Das Sportfest am Mittwoch in Adendorf war das einzige im KLV in dieser durch Corona bedingten Late Season. "Dass die vielen Ehrenamtlichen den Mut hatten, es stattfinden zu lassen, finde ich klasse", so Jürgen Fechner.
Dabei zogen die Hürden gleich einige Zuschauer mehr an, hat Hans-Dieter Stucke beobachtet. Viele Fußballer haben sich nach dem Training auf Abstand an den Rand gesetzt und mitgefiebert, das ist auch einfach spannend anzusehen."
Das Kampfrichterteam meisterte die Premiere ohne Probleme: "Das Umrüsten auf die unterschiedlichen Hürden-Disziplinen und Altersgruppen hat reibungslos geklappt, da hatten wir mehr Zeit eingeplant", so Stucke, der auch von teilnehmenden Nachbarvereinen positives Feedback erntete. "Die haben uns gebeten, das auszubauen, weil Hürden-Wettkämpfe so rar sind."

Ausrichten überregionaler Wettkämpfe jetzt möglich

Damit liebäugelt auch Manuela Haverkamp: "Wir haben nun die Voraussetzungen, auch überregionale Wettkämpfe zu organisieren. So bekommt auch die Leichtathletik hier einen ganz anderen Stellenwert. Jetzt müssen noch die Tartanbahnen dringend überholt werden", gibt sie zu bedenken. Jürgen Fechner denkt schon in größeren Dimensionen: "Ein Traum wäre es, hier ein mal Leistungszentrum zu werden."

Ergebnisse

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Schülermehrkampf in Bad Bevensen (05.September 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 12. September 2020)

Bei einem Schülerwettkampf in Bad Bevensen überbot Jack Odysseus Foß (TSV Adendorf) die Kreisrekorde in der M 15 von Matthis Timmen von 2014 im Dreikampf auf 1668 Punkte und Vierkampf auf 2215 Punkte. Beim Hochsprung knackte er erstmals die 1,60 m.

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DM Mehrkampf U16 in Halle/Saale (29./30. August 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 03. September 2020)

Starke Nerven beim Kraftakt

Jack Odysseus Foß vom TSV Adendorf ist die hiesige Nachwuchs-Hoffnung im Mehrkampf der Leichtathleten

VON KATHRIN BENSEMANN

Adendorf. Der Muskelkater saß Anfang der Woche überall. "Von den Waden bis zu den Schulternn, es tut einfach alles weh", versicherte Jack Odysseus Foß beim lockeren Auslaufen auf dem Sportplatz in Adendorf. Halb so schlimm allerdings, wenn man mit jeder schmerzhaften Bewegung nur Positives verbinden kann: Der 14-Jährige wurde am Wochenende bei den Deutschen U16-Mehrkampf-Meisterschaften in Halle/Saale mit 4865 Punkten Siebter im Neunkampf, ließ neun Konkurrenten in der M15 hinter sich.
Und das, obwohl er in der eh knappen Vorbereitung wegen Corona nur vier Wochen unverletzt trainieren konnte. Den Titel holte Friedrich Schulze aus Hessen (5551 Punkte).

Bestleistung im Weitsprung nach zwei Fehlversuchen

Bei einem Zehnkampf Anfang Juli hatte sich Jack Odysseus Foß beim Hochsprung eine Prellung am Knie zugezogen. "Deshalb bin ich mehr als zufrieden", erklärt der Athlet des TSV Adendorf, für den in Halle/Saale zwischendrin sogar die Chance auf Platz vier da war. Doch vor allem im Stabhochsprung (2,80 Meter) und Hochsprung (1,56 Meter) haben am Ende Training und Sicherheit gefehlt. "Zwei Wettkämpfe musste ich vor der DM wegen Schmerzen in diesen Disziplinen abbrechen, das hat man im Kopf." Doch das Knie hielt.
Starke Nerven, die zeichnen den jungen Athleten schon jetzt aus. So haute er am Wochenende im Weitsprung nach zwei Fehlversuchen eine Bestleistung mit 6,03 Metern raus. "Endlich über sechs, und dabei habe ich nicht mal das Brett beim Absprung getroffen", so Jack, der seinen Vater und Trainer Philipp Foß mit der Performance zur Verzweiflung brachte. "Der hatte schon reingebrüllt, was ich da bloß mache, aber es ist alles gutgegangen", sagt er grinsend.
Neun Disziplinen an zwei Tagen, das ist ein wahrer Kraftakt. Die Pausen von höchstens 30 Minuten zwischen den Wettkämpfen sind kurz. "Du musst immer eine Punktlandung machen, fokussiert bleiben - und Schluss ist erst mit dem 1000-Meter-Lauf als letzte Disziplin." Der ist unter den Mehrkämpfern nicht unbedingt beliebt. "Man ist eigentlich so richtig ausgepowert und muss nochmal auf die lange Strecke, das ist hart." In Halle/Saale brauchte Jack 3:31 Minuten, war in 3:15 Minuten schon deutlich schneller. "Auch da muss ich jetzt nochmal ran", weiß er.
Papa Philipp, der selbst erfolgreicher Mehrkämpfer und Kaderathlet war, hat Jack schon früh zur Leichtathletik gebracht, mit sieben folgte der erste Dreikampf. "Mit zehn, elf Jahren habe ich dann richtig angefangen zu trainieren", erinnert sich Jack, der in Vögelsen wohnt und sportlich beim TSV Adendorf zu Hause ist. "Hier sind die Bedingungen für Mehrkämpfer genial." Doch alles passiert in Maßen: "Andere in meinem Alter trainieren sieben Mal die Woche, wir machen drei Einheiten."
Erst seit knapp zwei Jahren misst sich Jack im Neunkampf, wurde gleich Landesmeister - und bei seinem DM-Debüt 2019 Achter. Seitdem sammelte er mehr als 20 Kreisrekorde - und ist auch in den Bestenlisten Niedersachsens vorne zu finden.
Doch er fällt nicht nur durch seine Leistungen auf: Gerne wird er auf seinen zweiten Vornamen angesprochen, den er mit dem Helden der griechischen Mythologie teilt. "Das passiert dauernd, aber der passt zu mir, Odysseus war auch Diskuswerfer, deshalb verzichte ich auch nicht auf ihn."

Lob von einer dreifachen Weltmeisterin

Diskuswurf ist auch seine Lieblingsdisziplin. Für seinen besonders schnellen Wurf gab es sogar schon Lob von einer dreifachen Weltmeisterin: Die ehemalige Diskuswerferin Franka Dietzsch hat er bereits dreimal persönlich getroffen, auf seinem Diskus hat sie ein Autogramm hinterlassen. Und auch ein Selfie mit Niklas Kaul, dem jüngsten deutschen Zehnkampf-Weltmeister, hat er 2019 schießen können. "Da war er Kommentator bei unserer DM, und bei der Siegerehrung konnten wir kurz mit ihm sprechen." In diesem Jahr war es Kauls Schwester Emma, die mit Jack bei der DM war: Sie holte den Titel im Siebenkampf (W14).
Zwar ist Mehrkampf eine Einzelsportart, doch in den Zweit- und Drittplatzierten der DM, Amadeus Gräber aus Berlin und Elias Sommer aus Flensburg, hat Jack längst echte Freunde gefunden. "Wir sind echte Gönner, pushen uns gegenseitig und teilen die Freude über gute Leistungen." Und sicher auch den Muskelkater in den Tagen danach.

Einzelergebnisse:

100 m: 12,50 (-0,9)
Weit: 6,03 (+3,6)
Kugel: 12,50
Hoch: 1,56
80m Hürden: 13,21 (-1,6)
Diskus: 42,72
Stab: 2,80
Speer: 44,33
1000m: 3:31,58

Ergebnisse

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NLV+BLV Senioren in Zeven (29./30. August 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 03. September 2020)

Schöning ist nicht zu stoppen

Lüneburg. Das war in jeder Hinsicht ein sportliches Wochenende für Carsten Schöning vom SV Karze: Am Samstag sicherte er sich bei den Landesmeisterschaften der Senioren den Titel im Diskuswurf in der M 50, am Sonntag im Kugelstoßen, um danach schnell ins Auto zu steigen und für die Fußballer des SV Karze am Nachmittag im Testspiel gegen den LSK II im Tor zu stehen.
44,28 Meter weit flog die Diskusscheibe (1,5 kg), damit setzte sich Schöning klar an die Spitze vor Ralf Pahl (40,37 m) von der LG Emstal Dörpen und verbesserte seinen eigenen Kreisrekord um mehr als einen halben Meter. Auch im Kugelstoßen (6 kg) lag er vor Pahl mit 12,52 Metern.
Dorit Stehr (W 60) vom MTV Amelinghausen startete gleich in fünf Disziplinen, hatte allerdings nur über 100 Meter Konkurrenz. Hier wurde sie hinter Anke Iben von der LGG Ganderkesee in 17,61 Zweite.
Unter anderem lief Stehr über 200 Meter 37,18 Sekunden, über 400 Meter 1:29,40 Minuten und erreichte im Kugelstoßen (3 kg) eine Weite von 6,09 Meter. kab

Ergebnisse

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Blockwettkampf U16/U14 in Stuhr-Moordeich (29. August 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 10. September 2020)

Mehrkämpfer überzeugen in Moordeich

Adendorf. Gute Ergebnisse für den Mehrkampf-Nachwuchs des TSV Adendorf beim Blockwettkampf U14/14 in Stuhr-Moordeich. Damian Leinhäuser und Martin Schulz (M12) starteten im Block Sprint/Sprung, dabei verbesserte Damian seinen eigenen Kreisrekord von 2074 auf 2148 Punkte. Beim Speerwurf übertraf er erstmals die 30-Meter-Marke und belegte am Ende Platz drei.
Sein Mannschaftskollege Martin Schulz warf erstmals bei einem Wettkampf den Speer, schaffte eine Weite von 25,26 Meter. Er wurde Fünfter mit 1900 Punkten. Sieger des Wettkampfs wurde Finn Huk vom LAZ Kreis Würzburg mit 2240 Punkten.
Konstantin Becker startete m Blockwettkampf Lauf und erzielte über 75 Meter, 60 Meter Hürden und 800 Meter jeweils persönliche Bestleistung. Er belegte in der M12 Platz vier und verfehlte mit 1703 Gesamtpunkten nur knapp den Kreisrekord von Jack Odysseus Foß mit 1713 Punkten. kab

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HSV-Sommersportfest 2 (09. August 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 20. August 2020)

Sandmeister in Hamburg Zweite

Lüneburg. Lolle Bo Sandmeister vom MTV Treubund bewies beim Sommersportfest des Hamburger SV schnelle Beine. Über 60 Meter Hürden wurde die 12-jährige Sprinterin in 10,38 Sekunden Zweite in der Konkurrenz U14, verbesserte damit auch den 36 Jahre alten Kreisrekord der W12 und stellte den U14-Rekord ein. Über 75 Meter gewann sie gar in 10,46 Sekunden, das bedeutete ebenfalls persönliche Bestzeit.
Jack Odysseus Foß (TSV Adendorf) lief im Vorlauf über 100 Meter der U16 neue persönliche Bestzeit in 12,53 Sekunden. Im Finale wurde er Zweiter (12,66). Als Sieger über 80 Meter Hürden lief er 12,78 Sekunden. Sein Klubkamerad Martin Schulz belegte im 75-Meter-Sprint der U14 in 11,03 Sekunden
ebenso den vierten Platz wie über 60 Meter Hürden (12,16). lz

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Zevener Sprinttag (25. Juli 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 31. Juli 2020)

Lea Kimpel knackt nächste DM-Norm

Zeven. Erst sah so aus, als würde es wegen der Corona-Pandemie gar keine Saison mehr für die Leichtathleten geben. Doch nun darf sich Lea Kimpel vom TSV Adendorf - Stand jetzt - sogar noch über einen Doppelstart bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der U20 Anfang September
freuen. Nach den 100 Metern qualifizierte sich de Echemerin in Zeven auch für die 200 Meter und damit für ihre Paradestrecke.
Dennoch bleibt es bis zum Meldeschluss am 23. August spannend. Denn die Veranstalter in Heilbronn können aufgrund der Corona-Auflagen nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zulassen. "Für die 100 m 28 Läuferinnen, für die 200 m 24", gibt Lea Kimpel zu Bedenken. Heißt: "Es dürfen nicht mehr zu viele bundesweit schneller sein als ich, sonst kann ich trotz der Zeit nicht dabeisein."
Oder die Echemerin versucht, ihre Zeiten weiter zu verbessern. "Am kommenden Wochenende starte ich noch einmal in Bremen, ab dann aber bereite ich mich allein auf die DM vor", ist die 18-Jährige guter Dinge.
In Zeven gewann Lea Kimpel den 2. Zeitlauf in 25,31 Sekunden - und freute sich gleich dreimal: über die erreichte Norm, die bei 25,50 Sekunden liegt, über eine neue persönliche Bestzeit und den Kreisrekord. In der Rangfolge belegte sie Platz 4, es siegte Talea Prepens vom TV Clopppenburg in sehr starken 23,88 Sekunden.
Vorher war Lea Kimpel auch über 100 mm gestartet. Zwar lief sie m Endlauf laut hr neue Bestzeit in 12,12 Sekunden, doch der Rückenwind war so stark, dass das Ergebnis in keiner Bestenliste vermerkt wird. Somit konnte die Sprinterin ihren eigens aufgestellten Kreisrekord von 12,31 Sekunden nicht verbessern.
Was aber bleibt, ist die Qualifikation für die DM, bei der sie nun hoffentlich über beide Stecken starten darf. kab

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Jugend-Mehrkampf (Rahmenpr.: Sprint, Hürden, Schüler-Stabh.) in Bremen (18./19. Juli 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 23. Juli 2020)

Kreisrekord und Pech mit Verletzung

Adendorf. Gelungener Formtest plus Verletzungssorgen: "Jack Odysseus Foß vom TSV Adendorf trat in Bremen beim Jugend-Mehrkampf im Vier- und Neunkampf der U16 an.
Tag eins lief super. Foß lief Bestzeit über 100 Meter in 12,57 Sekunden und überzeugte auch im Weitsprung. Dort errang er mit 5,80 m den Disziplinsieg vor dem Deutschen Vizemeister im Neunkampf Amadeus Gräber. Auch in seiner Schokoladendisziplin" Kugelstoßen passte alles, 13,13 m bedeuteten den
erneuten Disziplinsieg.
Im Hochsprung reichte es ohne Einspringen nur zu 1,51 m, auch, um sein Knie zu schonen. Dennoch beendete er den Vierkampf mit 2186 Punkten, was neuen Kreisrekord bedeutete.
An Tag zwei ging es mit 12,80 Sekunden über 80 Meter Hürden und persönlicher Bestleistung gut los. Im Diskuswurf haute Foß starke 42,43 m raus, nur Gräber (43,27) war stärker. Nach sechs Disziplinen standen 3338 Punkte auf dem Konto, 68 über seinem Fahrplan.
Doch dann kamen im Stabhochsprung die Schmerzen im Knie zurück, der Adendorfer musste aufgeben, konnte auch die 1000 m nicht mehr laufen. Gut, dass die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften in fünf Wochen schon lange vorher eingetütet waren. upo

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Ferien-Abendsportfest in Delmenhorst (17. Juli 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 23. Juli 2020)

LG-Nachwuchs gut in Form

Florian Jonas Schnellster beim Abendsportfest in Delmenhorst

Lüneburg. Im Training hatte sich ihre gute Form bereits angedeutet: "Dass sie die aber nach so langer Pause auch gleich im Wettkampf zeigen konnten, ist einfach klasse", lobt Jugend-Trainerin Janina Eimann ihre Athletinnen und Athleten der LG Lüneburg, die beim Ferienabendsportfest in Delmenhorst über 800 Meter in der Altersklasse U16 überzeugten. Dabei ging es auch um die Qualifikation für die Landesmeisterscaften (LM) der U16 am 12. September in Hannover.

Bestzeit um neun Sekunden unterboten

Am schnellsten war Florian Jonas (MTV Treubund/M14) und unterbot seine bisherige Bestzeit über 800 m gleich um neun Sekunden. In 2:10,16 Minuten lief er vor Luis Heymann vom TuS Haren (2:13,23) auf Platz eins und nur knapp am Kreisrekord (2:09,53 vorbei.
"Bei den Landesmeisterschaften kann er mit seiner Zeit vorne mitlaufen und der Kreisrekord ist auf jeden Fall drin, da er auf den letzten 200 Metern allein laufen musste", freit sich janina Eimann mit ihm. Alexander Hark (MTV Treubund/M14) feierte in Delmenhorst Premiere über 800 m und musste gleich zu Beginn seines Zeitlaufs nach vorne gehen. Am Ende blieb die Uhr bei 2:32,99 Minuten stehen, was Platz 10 bedeutete. Auch er qualifizierte sich für die LM in Hannover. Die Trainerin ist sich sicher: "Nach den ersten Erfahrungen ist noch ganz schön Luft nach oben."
Über eine neue Bestzeit zum Start in die verspätete Saison freute sich auch Swantje Völzke (TSV Adendorf/W15), die sie mit 2:37,02 um satte 13 Sekunden unterbot. Swantje lief auf Platz 5 und qualifizierte sich erstmals und dann gleich ganz locker für die Landesmeisterschaften.
Knapp nach ihr kam Klara Maria Flohr (MTV Treubund/W15) in 2:38,20 auf Platz 6 ins Ziel und damit auch in den Bereich ihrer Bestzeit. Den 800 Meter-Lauf der U 16 gewann Lea Malin Marks vom BV Garrel in 2:32,38.

Endlich wieder Wettkämpfe möglich

"Es war wichtig, dass es endlich mal wieder einen Wettkampf gibt und sie auch wissn, wo sie gerade stehen", weiß Janina Eimann nur zu gut.
Seit knapp einem Jahr trainiert die Lüneburgerin zehn Athletinnen und Athleten der U 14 und U 16. Die bekommen damit sozusagen Tipps aus allererster Hand, denn die Leichtathletin des MTV Treubund läuft selbst auch erfolgreich für die LG Lüneburg.
Im Februar startete sie bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Jugend in Neubrandenburg, lief dort in 4:52,62 Minuten Bestzeit über 1500 Meter und gehörte mit dem 17. Platz von 33 Starterinnen zu den schnellsten deutschen Nachwuchs-Läuferinnen über diese Distanz. kab

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BM Block U16/U14 in Stade (12. Juli 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 17. Juli 2020)

Lolle Bo Sandmeister rennt allen davon

Mehrkampf-Talente holen in Stade Bezirksmeistertitel und Kreisrekorde

Lüneburg. Sechs Mehrkampftalente der LG Lüneburg nutzten die jüngsten Corona-Lockerungen, um ihre Form bei den Bezirksmeisterschaften im Blockmehrkampf in Stade zu testen. Die Ausbeute zum Start in eine Saison, die keine Wettkämpfe und lange nur eingeschränkt Training zuließ, kann sich sehen lassen:
drei Bezirksmeistertitel und drei neue Kreisrekorde brachten die Athleten mit nach Hause.
Lolle Bo Sandmeister vom MTV Treubund sahnte gleich beides ab, sicherte sich Titel und Kreisrekord im Blockwettkampf Lauf (W12). Mt ihrer Sprint-Leistung von 10,58 Sekunden über 75 Meter stellte sie sowohl alle Mädchen als auch Jungen ihrer Altersklasse in den Schatten. Auch in den anderen Disziplinen,
die zum Blockwettkampf Lauf gehören, punktete sie ordentlich: Über 60 Meter Hürden benötigte sie 11,33 Sek., sprang 4,38 Meter weit und legte am Ende den 800-Meter-Lauf in starken 2:41,24 Minuten auf die Bahn. Einzig beim Ballwurf (24 m) ist noch Luft nach oben. Mit 2203 Gesamtpunkten siegte Lolle Bo Sandmeister klar vor Clara Harms vom SV Nienhagen (2077 Punkte).
Vierte wurde Emma Müller, Lolles Teamkollegin vom MTV Treubund, mit 1803 Punkten, die sich mit einem entschlossenen Schluss-Spurt über 800 Meter (2:52,48) noch um einen Platz nach vorne schieben konnte.
Wie zuletzt in Flensburg zeigte Damian Leinhäuser vom TSV Adendorf (M12) auch n Stade, wie gut er drauf ist: Innerhalb von nur acht Tagen entriss er seinem Vereinskameraden Jack Odysseus Foß den zweiten Kreisrekord - dieses Mal im Block Sprung. Dank seiner konstanten Leistung in allen fünf Disziplinen erreichte er 2074 Punkte und damit klar den Bezirksmeistertitel vor Hannes Hahn vom MTV Rottorf (1886 Punkte).
Bezirksmeister im Blockwettkampf Wurf darf sich der zwölfjährige Adendorfer Martin Schulz nennen. Er sammelte vor allem beim 75-Meter-Sprint (11 Sekunden) und Weitsprung (4,31 Meter) Punkte und setzte sich am Ende mit 1865 Gesamt-Punkten gegen die Konkurrenz durch.
Konstantin Becker (TSV Adendorf, M12) überzeugte mit einem neuen Kreisrekord und Platz drei im Blockwettkampf Lauf. Seine 1723 Punkte beruhten vor allem auf seinen guten 800 m-Lauf in 2:52,29 Minuten. Justus Geduhn (TSV Adendorf, M13, 1837 Punkte) wurde Vierter und freute sich über seine
Leistung über 60 Meter Hürden: In 10,88 Sekunden war er der Schnellste in der U14. kab

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Daja Chocolate Mehrkampf und Laufmeeting in Flensburg (04./05. Juli 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 16. Juli 2020)

Kreisrekord für Damian Leinhäuser in Flensburg

Guter Saisonstart für hiesige Leichtathleten

Lüneburg. Da starten sie nach langer Wettkampfpause endlich in die Saison und müssen beim Mehrkampf- und Laufmeeting in Flensburg gegen Dauerregen und 12 Grad ankämpfen: Doch die Mehrkämpfer des TSV Adendorf trotzten dem Wetter und zeigten starke Leistungen.
Allen voran Damian Leinhäuser, der den Kreisrekord von seinem Vereinskameraden Jack Foß (1.771 Punte) im Blockwettkampf Wurf (M12) auf 1935 Punkte verbesserte. Er überzeugte in allen Disziplinen - nicht zuletzt mit 26,34 Metern im Diskuswurf - und sicherte sich so den Tagessieg in seiner Altersklasse
vor Jorge Reitz aus Flensburg. Konstantin Becker belegte mit 1553 Punkten einen guten vierten Platz.
Einen weiteren Tagessieg erzielte Justus Geduhn in der M13. Seine Sprintleistungen im Hürdenlauf (11,31 sec) sowie im Flachsprint über 75 Meter (11,10 sec) brachten ihm 1.770 Punkte. Die drei Adendorfer Athleten überzeugten auch als Team: Mit 5258 Punkten kämpften sie sich auf Platz eins vor Flensburg in der Mannschaftswertung Blockwettkampf (M13, M12).
Jack Foß, der die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften im Blick hat, startete gut: Nach 12,80 Sekunden über 100 Meter Sprint, 5,75 Meter im Weitsprung und einer Weite von 13,14 m im Kugelstoßen aber musste er den Wettkampf beim Hochsprung mit Knieproblemen abbrechen. Den Kreisrekord im Vierkampf verpasste er nur um neun Punkte. Morgen schon will Jack in Bremen erneut die DM-Norm angreifen - im Neunkampf.
Dass es endlich wieder los geht mit den Wettkämpfen, beflügelte wohl auch Horst Baumgarten von der LG Lüneburg zu guten Leistungen. Bei den Bezirksmeisterschaften im Wurf-Fünfkampf in Horneburg sicherte er sich gleich den Titel in der M 80 und freute sich über 3.430 Punkte - und damit über mehr als in der vergangenen Saison. Karsten Knebel (TSV Adendorf) feierte sein Debüt beim Wurf-Fünfkampf. Der Speerwerfer, der 2019 bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren Bronze holte, wurde Dritter.
Weiter auf der Jagd nach der Norm über 200 Meter für die Deutschen Meisterschaften der U 20/U 18 ist Lea Kimpel vom TSV Adendorf. Sowohl in Flensburg (26,54 Sekunden) als auch beim "blackontrack"-Wettkampf der LG Olympia Dortmund verpasste sie die Qualizeit - in Dortmund gar nur um fünf Hundertstel, lief aber in
25,55 Sek. Bestzeit. Die geforderte Norm über 100 Meter hatte Lea im Juni bereits geschafft. kab

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Sprintmeeting des SV Werder Bremen (20. Juni 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 24. Juni 2020)

Vorsichtige Freude über DM-Norm

Sprinterin Lea Kimpel vom TSV Adendorf läuft in Bremen 12,31 Sekunden über 100 m

Adendorf. Die Wettkampf-Saison hatte Lea Kimpel aufgrund der Corona-Pandemie schon fast abgehakt. Mit den weiteren Lockerungen im Sport aber konnte die Sprinterin vom TSV Adendorf am Wochenende doch an der Startlinie stehen und nutzte die Chance sofort: Über 100 Meter unterbot sie beim Sprintermeeting in Bremen in 12,31 Sekunden die Norm für die Deutschen Meisterschaften der U20/U18 im Herbst in Ulm um neun Hunderstel. "Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet", freut sich Lea. Nun hofft sie, dass der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) nicht an den bestehenden DM-Normen schraubt, um etwa Startfelder wegen der Hygienevorgaben kleiner zu machen (LZ berichtete). "Wenn sie die Zeiten heruntersetzen, wäre ich raus, da es sehr knapp war."
Den ersten Wettkampf nach der Zwangspause genoss sie in vollen Zügen: "Das war so schön, mal wieder zu laufen." Die geltenden Hygieneregeln hätten die Veranstaltung kaum beeinträchtigt. Lediglich die Vorgabe, nur jede zweite Bahn zu besetzen und die Kontrollen am Eingang seien etwas ungewohnt gewesen. "Man hält inzwischen ja automatisch Abstand, das hat dort gut funktioniert und weil die Teilnehmerzahl doch nicht begrenzt wurde, waren viele Athleten da", berichtet die 18-Jährige. Zuschauer waren nicht erlaubt, jeder Verein durfte lediglich mit zwei Betreuern anreisen.
In Bremen wollte die Echemerin eigentlich die Norm über 200 m ins Visier nehmen, aber nach Vor- und Endlauf über 100 m machten sich auf ihrer Paradestrecke die Beine bemerkbar. 25,50 Sekunden hätte sie laufen müssen, bei 25,71 blieb die Uhr für Lea Kimpel stehen. Nun muss sie schauen, wo sie einen neuen Versuch starten kann, Wettkämpfe sind rar. "Bis jetzt mussten wir ausserhalb Niedersachsens gucken, weil bei uns bis Ende Juni nichts erlaubt ist."
Doch es gibt gute Nachrichten: Auch im Niedersächsischen Leichtathletik Verband (NLV) gibt es erste Ausschreibungen - und sogar noch fünf Termine für Landesmeisterschaften. Allerdings ist auch auf Landesebene unklar, welche Disziplinen zugelassen werden. Wie berichtet, grenzt der DLV u.a. die Mittel- und Langstreckler für die Deutsche Meisterschaft un Braunschweig Anfang August aus.
Beim NLV sieht der Fahrplan für Meisterschaften so aus: Am Wochenende 29./30. August es eine Einzel-LM der Senioren in Zeven geben. Auch der Jahrgang M/W U 16 ist berücksichtigt: Für die jungen Athleten ist ein Mehrkampf am 5./6. September in Salzgitter geplant. Die für Göttingen angedachte "große" Landesmeisterschaft will der NLV aufteilen. Am 12./13. September sollen sich die Männer/Frauen und W/M U16 in Hannover in den Einzeldisziplinen messen. Eine Woche später sind dann die Jahrgänge M/W U 20 und M/W U 18 dran.

Jack Foß mit Formtest über 300 m

Auch Mehrkämpfer Jack Odysseus Foß vom TSV Adendorf startete in Bremen, und zwar über 300 m, wo er in 42,44 Sekunden Sechster wurde. Es war ein Formtest für die 300-m-Hürden, die Jack am 4. Juli in Stuhr-Moordeich im Landkreis Diepholz in Angriff nehmen will - einer der ersten Wettkämpfe in Niedersachsen. kab

Ergebnisse

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DM Senioren Halle+Winterwurf in Erfurt (28. Februar/1. März 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 04. März 2020)

Was sie will, das zieht sie durch

Olga Köppen und Horst Baumgarten feiern Podestplätze bei der Senioren-DM der Leichtathleten in Erfurt

VON KATHRIN BENSEMANN

Lüneburg. Wenn Olga Köppen sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht sie das durch. "Ich wollte über 800 Meter Gold holen und meinen Titel verteidigen", erklärt die Athletin des TSV Adendorf. Gesagt, getan: In 2:24,75 Minuten lief sie bei den deutschen Hallen-Meisterschaften der Senioren in Erfurt als Siegerin über die Ziellinie - und machte in den darauffolgenden Wettkämpfen den DM-Medaillensatz in der W 40 komplett: Über 400 m sicherte sie sich den Vizetitel und überraschte beim DM-Debüt über 200 m mit Bronze. Auch Horst Baumgarten (TSV Radbruch) erwischte einen guten Tag, feierte im Hammerwurf (3 kg) in der M 80 Silber.

Klare Ziele für die einzelnen Disziplinen

Zufrieden mit ihrer 800-m-Zeit war Olga Köppen nicht wirklich, lief schon deutlich schneller. "Ich hatte auf eine starke Konkurrenz gehofft, nur leider traute sich keine der Frauen, die Führung zu übernehmen und mich zu jagen", bedauert die Athletin. So führte sie das Feld vom Start weg an - mit Folgen: "Allein an der Spitze verfalle ich meistens in einen gemütlichen Lauf und so waren Runde zwei und drei mit 36 und 38 Sekunden ziemlich verhalten." Als dennoch keine der elf Konkurrentinnen aus der W 35 und W 40 überholen wollte, zog Köppen in Runde vier das Tempo deutlich an und gewann ungefährdet vor Nina Howorka aus Darmstadt (2:26,01).
Eine klare Mission hatte die Adendorferin auch über 400 m. "Da wollte ich unbedingt unter 60 Sekunden laufen, um mich für die Europameisterschaften zu testen." Hier hatte sie die Konkurrenz: Maren Schott aus Leverkusen, die früher für die Nationalmannschaft startete und Gold in Staffelwettbewerben feierte. "Wir sind inzwischen Freundinnen geworden und wenn sie in meinem Lauf ist, weiß ich, dass es schnell wird." Sie behielt recht, Maren Schott (58,90) hatte die Nase vorn und zog Olga Köppen zu 59,99.
Gucken, was geht, war ihre Devise über 200 m, für die sie mit Trainer Dieter Röhr noch den Tiefstart aus dem Block geübt hatte. "Das ist schon irre, wie explosiv die Sprinterinnen da raus kommen. Das ist eine Wissenschaft für sich", so die Athletin. Doch ihre Stärke ist es, vor allem hinten raus noch Gas geben zu können. Das bewies die vierfache Mutter auch in Erfurt wieder und lief in 27,34 Sekunden gleich auf Rang drei.
In Erfurt war Horst Baumgarten mit seinen fast 84 Jahren der älteste Athlet unter den neun Teilnehmern seiner Altersklasse M 80 und deshalb umso zufriedener über seinen zweiten Platz. "Viele sind ja gerade erst in unsere Altersklasse hineingekommen." So auch Sieger Hermann Albrecht aus Satteldorf, der mit 47,90 Metern deutlich vor Baumgarten (34,86) lag. Baumgarten schätzt den Wettkampf unter Gleichgesinnten. "Man trifft hier immer alte Bekannte, beklatscht sich anerkennend für die Erfolge."

Carsten Knebel verpasst die Bronzemedaille

Carsten Knebel (TSV Adendorf) wurde im Speerwurf (800 g) in der M 45 Vierter. Er verfehlte mit einer Weite von 46,28 m das Podest um 28 Zentimeter. Carola Petersen (TSV Adendorf) zeigte in Erfurt Fortschritte. Im Hammerwurf (3 kg) wurde sie in der W 60 Sechste mit einer Weite von 23,49 m. "Vor vier Wochen waren es noch 21,20 m. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Ich bin zufrieden." Im Diskuswurf (1 kg) dagegen lief es nicht, gleich zu Beginn war sie im nassen Ring ausgerutscht. So blieb nach einem Sicherheitswurf von 20,04 und vier ungültigen am Ende Platz 5. Gefrustet verzichtete sie dann auf das Kugelstoßen.
In gleich vier Disziplinen startete Dorit Stehr vom MTV Amelinghausen, Ihre Ergebnisse: 60 m: 10,87 im Vorlauf, 200 m: 36,43 im Vorlauf, 400-m-Finale: 1:26,01 (5. Platz), 800-m-Finale: 3:24,39 (8. Platz).

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DM Halle 2020 in Leipzig (22./23. Februar 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 25. Februar 2020)

Lara Predki hadert mit ihrem Lauf

Lüneburg.Lara Predki ist überglücklich, bei den deutschen Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten in Leipzig am Start gewesen zu sein - haderte am Ende aber doch ein wenig mit ihrem Lauf.
"Es war einfach kein Tag, um über sich hinauszuwachsen", lautete das Fazit der LSV-Athletin nach ihrem 1500-Meter-Lauf. Zwar lief die 29-Jährigeeine passable Zeit von 4:37,50 Minuten im Halbfinale (Platz 13), war damit aber zwei Sekunden langsamer als bei ihrer Qualifikation Ende Januar. Für das Finale der besten Neun reichte es nicht.
"Der Lauf ist an mir vorbeigerauscht und im Ziel habe ich mich gewundert, warum ich nicht konsequenter gelaufen bin", erklärte sie. "Vielleicht war ich doch überfordert von den Eindrücken und müde von den Wettkampfwochen."
Dennoch genoss sie die einzigartige Atmosphäre in Leipzig, blieb länger, um die anderen Sportler anzufeuern. Und nach der DM ist bekanntlich vor der DM: "Jetzt geht es mit vollem Elan in die Sommersaison, und vielleicht ist ja auch da eine Qualizeit drin", so Predki. kab

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NDM Halle Senioren in Berlin-Hohenschönhausen (16. Februar 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 21. Februar 2020)

Olga Köppen entdeckt den Sprint

Lüneburg. In der vergangenen Saison entdeckte sie die 400 Meter für sich, nun hat Olga Köppen bei den norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren in Berlin auch die 200 m in Angriff genommen - ohne gezieltes Training, aber mit Erfolg: Nach einem schwachen Start zeigte sie auf den zweiten 100 Metern ihre ganze Power und sicherte sich in 28,06 Sekunden den Sieg in ihrem Zeitlauf und in der Gesamtplatzierung Silber in der W 40. "Den Start aus dem Block muss ich unbedingt gezielt trainieren, um schneller loszukommen", so die Athletin des TSV Adendorf. Sie holte zudem Gold über 400 m (1:03,37) und 800 m (2:28,01).
Dorit Stehr vom MTV Amelinghausen wurde dreimal Vizemeisterin in der W 60 - über 60 m (10,55 Sekunden), 200 m (37,82) und 800 m (3:18,93). Ihr Fazit: "Die 60-m-Zeit war gut, über 800 m habe ich mich sehr gequält und die 200 m nur eine halbe Stunde danach waren anstrengend." Für beide Athletinnen steht als Nächstes die DM am 28. Februar in Erfurt an. kab

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DM Jugend Halle U20 + Winterwurf U20/U18 in Neubrandenburg (15./16. Februar 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 17. Februar 2020)

Hochs und Tiefs beim DM-Debüt

Ereignisreiche Titelkämpfe für die Lüneburger Janina Eimann und Mattis Dietrich in Neubrandenburg

VON KATHRIN BENSEMANN

Lüneburg/Neubrandenburg. Als Janina Eimann am Samstag nach ihrem 1500-Meter-Rennen über die Ziellinie rannte, fiel sie sofort erschöpft auf den Hallenboden, streckte alle Viere von sich und rang nach Luft. "Ich war schon richtig k.o.", erzählt die 18-Jährige. Aber auch wahnsinnig glücklich über ihre gelungene Premiere bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend in Neubrandenburg. Zwar reichte es nach den Vorläufen nicht fürs Finale, doch in 4:52,62 lief die Athletin der LG Lüneburg Bestzeit und gehört mit dem 17. Platz von 33 Starterinnen zu den schnellsten deutschen 1500-Nachwuchs-Läuferinnen. Es siegte Lisa Hausdorf in 4:30,03 aus Hamburg.

Persönliche Bestzeit reicht nicht für das Finale

Enttäuscht dagegen war Mattis Dietrich von der Lüneburger SV, der gestern im Finale über 3000 Meter dran war. Ihm hatte vor allem die Nervosität bei seiner ersten DM zu schaffen gemacht: "Es lief einfach nicht. Ich hatte keine Energie während des Laufs", meint er enttäuscht, "aber ich bin froh, dass ich trotzdem durchgehalten habe, nachdem schon zwei Läufer im Rennen aufgegeben hatten."
Freud und Leid vereint bei einem Wettkampf, der für beide Lüneburger viel Neues barg. "Das war schon aufregend, ich habe kaum geschlafen", verriet Mattis Dietrich. "Alles wird kontrolliert, die Nummern, die Spikes", zählt er auf. Und auch an die fast halbstündige Wartezeit im sogenannten "Callroom" mit den gegnerischen Läufern müsse man sich eben erst gewöhnen.
Dann wurde auch noch der Start abgebrochen, obwohl sich das Feld längst aufgestellt hatte und eine Siegerehrung in der Halle vorgeschoben. "Ich habe die Zeit zwar für eine schnelle Steigerung genutzt, aber vielleicht war ich einfach zu angespannt und deshalb für das Rennen nicht locker genug. Es fehlt die Erfahrung."
Vor zwei Wochen erst hatte sich der 18-Jährige in 9:05,13 Min. seinen Traum von der DM-Norm erfüllt, nachdem er im vergangenen Jahr wegen eines Ermüdungsbruchs lange pausieren musste. "Umso enttäuschter bin ich deshalb und muss das erst einmal sacken lassen", fasste Mattis sein Wochenende zusammen. In Neubrandenburg war er deutlich langsamer, musste das Feld schnell ziehen lassen und lief nach 9:19,64 ins Ziel. Es siegte Paul Specht (VfL Sindelfingen) in 8:31,15.
Bei Janina Eimann dagegen hielt sich die Nervosität in Grenzen. Sie wollte einfach schnell laufen und die Atmosphäre genießen. "Ich bin fast zwei Jahre gar nicht auf der Bahn gelaufen, hatte keine Lust und kam auch nicht so richtig weiter", erinnert sie sich. Dann brach sie sich beim Abiball den Mittelfuß und musste zwei Monate ganz passieren. "Das es nun Anfang des Jahres so gut klappt, ist natürlich toll - und 1500 Meter ist ab sofort meine Lieblingsdistanz", meint sie schmunzelnd.
Anders als Mattis konnte sie in ihrem Rennen vier Runden lang am Feld dran bleiben. "Obwohl die ersten 800 Meter sehr schnell waren." Und so musste sie in Runde fünf und sechs Gas rausnehmen. "Im Nachhinein ärgere ich mich, dass da ich etwas gebummelt habe." Aber am Ende hatte sie so genügend Körner, um noch zwei Läuferinnen zu überholen.
Etwas ärgerlich: Mit ihrer Zeit hätte sie sich in einem anderen der drei Vorläufe fürs Finale qualifiziert. "Aber das ist nun mal so im Losverfahren", so Janina, die nach dieser deutschen Meisterschaft weiß: "Ich habe noch Luft nach oben." Deshalb nimmt sie nun die Freiluft-Norm ins Visier: 4:50,20. Auch Mattis hat bereits Ziele: Er will nun über die 5000 Meter angreifen.

Ergebnisse

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NLV+BLV Cross in Damme (09. Februar 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 14. Februar 2020)

LSV-Frauen meistern knackigen Cross-Kurs

Starke Lüneburger Athleten bei den Titelkämpfen in Damme

Lüneburg. Wenn Damme im Oldenburger Münsterland zu den Landesmeisterschaften im Cross ruft, ist klar, was einen erwartet: Der 3,47-Kilometer-Kurs durch die Dammer Berge hatte es mit seinen langen giftigen Anstiegen und steilen Passagen bergab in sich. Erste Ausläufer von Sturmtief Sabine sorgten für ordentlichen Gegenwind. Bedingungen, die 13 Athleten aus Stadt und Landkreis Lüneburg stark meisterten. Sie erkämpften neun Podestplätze, allein sieben gingen an die Lüneburger SV.
Stärkste Lüneburgerin war Lara Predki in 12:29 Minuten, die das vierte Wochenende in Folge im Wettkampfmodus war. Die 28-Jährige musste sich vom Start weg mit Laura Hampel von den Hannover Athletics messen, die sie die Woche zuvor über 3000 Meter in der Halle klar geschlagen hatte. In Damme lief es anders rum. "Ich bin bis zum letzten Anstieg mitgegangen, dann musste ich sie ziehen lassen", so Predki. Fünf Sekunden trennten sie. Zufrieden war die LSV-Läuferin dennoch, freute sich über Platz 2 in der Gesamtwertung. Teamkollegin Lisa Feuerherdt lief in 13:25 Minuten auf Platz 8. Sie wurde im Zieleinlauf noch von zwei Läuferinnen ihrer Altersklasse überholt, so blieb ihr Bronze in der W 30.

Lara Predki Zweite in der Gesamtwertung

Kathrin Bensemann, nach anderthalb Jahren Wettkampfpause erstmals wieder im LSV-Trikot dabei, holte sich in 14:08 Minuten mit mehr als 40 Sekunden Vorsprung vor Iris Giesler (Hannover 96) den Titel in der W 45. "Ich habe alles aus mir herausgeholt, die Strecke war heftig", sagte sie. Das Trio belohnte sich mit deutlichem Abstand von fast 50 Punkten vor Hannover 96 mit dem Sieg in der Teamwertung.
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte sich auch LSV-Youngster Mattis Dietrich, musste Finn Jona Loddoch aus Hildesheim am Ende aber laufen lassen. Mit einer Zeit von 11:17 Minuten trennten den Vizemeister der U 20 fünf Sekunden von Loddoch.
Das Rennen der Männer entschied ein altbekannter Lüneburger für sich: Dan Bürger, der aber für die LG Berlin Nord startend in Damme außer Konkurrenz lief (10:15 Min.). Schnellster Lüneburger war LSV-Trainer Dennis Lauterschlag. In 11:35 Minuten lief er auf Gesamtplatz 18 und Platz 3 in der M 35. Mit einigen Sekunden Abstand folgten Nils-Hendrik Meier (11:58) und Tim Hartmann (12:02). Lennard Böttcher (12:12) und Kjell Erik Bardenhagen (12:47) feierten Cross-Premiere im LSV-Trikot. Christoph Meyer stürzte, nachdem ihn ein Läufer im Rennen an der Ferse erwischt hatte. Doch er brachte den Lauf zu Ende und belohnte sich noch mit Bronze in der M 45 (12:51).
Auch die hartgesottene Adendorfer Männerriege bestehend aus Dieter Gerner, Norbert Jansen und Wilhelm Holle hatte Glück: Ihr Lauf der Senioren über die 6,7-km-Langstrecke fand noch statt, der darauffolgende der Männer wurde wegen des Sturms abgesagt. Das Trio der LG Lüneburg hatte kaum Konkurrenz, sicherte sich so den Mannschaftstitel in der M70+, Wilhelm Holle lief in der M 80 in 49 Minuten zu Bronze, Dieter Gerner (44:32) wurde Vierter in der M 75, Norbert Jansen (46:43) Achter in der M 70. lz

Ergebnisse

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NDM Halle Männer, Frauen, U20 in Hannover (01./02. Februar 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 07. Februar 2020)

Lara Predki schlägt doppelt zu

LSV-Läuferin und Kugelstoßer Tobias Trenker holen Titel bei den Norddeutschen Meisterschaften der Leichtathleten

VON KATHRIN BENSEMANN

Lüneburg. Gerade erst feierten sie ihre Landesmeistertitel, jetzt sind Lara Predki und Tobias Trenker in ihren Disziplinen sogar die Besten ganz Norddeutschlands. Die Athletin der Lüneburger SV schlug doppelt zu, sicherte sich über 1500 und 3000 Meter den Hallensieg bei den Norddeutschen Meisterschaften der Frauen, Männer und der U20 in Hannover. Auch der Adendorfer Kugelstoßer war nicht zu schlagen, ließ die 7,26 Kilo-Kugel am Weitesten fliegen. Zwei Athleten hatten zudem ohne Podestplatz allen Grund zum Feiern: Mattis Dietrich (LSV) und Janina Eimann (LG Lüneburg) liefen die Hallen-Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften U 20 nächste Woche in Neubrandenburg.

Auch Mattis Dietrich und Janina Eimann feiern

Bei Lara Predki läuft es zur Zeit einfach: Nachdem sie vor zwei Wochen die DM-Norm über 1500 Meter geknackt hatte (LZ berichtete), rannte die 28-Jährige auch in Hannover in 4:37,31 Minuten wieder ganz nah an die Qualizeit (4:37) heran. Den Sieg holte sich die schnelle Lüneburgerin im Endspurt, nachdem sie sich vorher fünf Runden lang hinter der führenden Emmauelle Gerbeaux (Hannover Athletics) zurückgehalten hatte. Die wurde am Ende Dritte und musste nach Lara auch Marie Pröpsting vom VfL Eintracht Hannover (4:39,75) vorbeiziehen lassen.
Noch deutlicher distanzierte sich die LSVerin über 3000 Meter von der Konkurrenz. In 10:05,97 lief sie Bestzeit und mehr als sieben Sekunden vor der Kielerin Nicole Adler ins Ziel, legte den letzten Kilometer in 3:11 Minuten auf die Hallenbahn. Richtig fassen kann Lara Predki ihre Leistung auch Tage danach noch nicht: "Als ich vor vier Jahren das erste Mal bei den Norddeutschen gestartet bin wollte ich bloß nicht Letzte werden und jetzt ist das Double perfekt", freut sie sich, "die vielen Trainingseinheiten haben sich bezahlt gemacht."

Was geht erst mit intensivem Training...

Konsequentes Training, das fehlt Tobias Trenker (LG Lüneburg) seit Wochen. Sein Jubel über den Titel und die Weite von 14,06 Metern fällt deshalb eher spärlich aus: "Nach so langer Pause dauert es etwas, bis man weiß, was tatsächlich geht", fasst er zusammen. "Aber alles in allem ist es ein guter Start für das Trainingspensum und irgendwie beruhigend, dass man so manche Sachen doch nicht verlernt." Zweiter wurde Bathe Karsten vom ESV Lok Potsdam mit einer Weite von 13,86 Metern.
Sein großes Ziel, bei einer Deutschen Meisterschaft zu starten, erfüllte sich Mattis Dietrich (LSV) in Hannover über 3000 Meter als einer der Jüngsten im stark besetzten Männerfeld. "Das war ein ganz knappes Ding", erklärt der 18-Jährige. Sieben Hunderstel blieb er unter der Norm, erreichte seine Zeit von 9:05,13 vor allem durch einen starken letzten Kilometer. "Ich wollte es unbedingt. Es am letzten Meldetag für die DM geschafft zu haben, ist ein wundervolles Gefühl", so Mattis, der auch über 1500 Meter überzeugte und in 4:15,15 Bestzeit und auf Platz 9 der U 20 lief. Jakob Wurmstädt (LG Lüneburg) wurde in 4:26,82 Zwölfter.
Auch Janina Eimann (LG Lüneburg) hatte mit der Quali für die Deutschen Jugendmeisterschaften geliebäugelt - und machte ernst. In 4:53,74 Minuten unterbot sie die Norm über 1500 Meter von 4:55,2 deutlich. Dabei lief es nach dem Startschuss nicht optimal: Im langsameren der beiden U20-Zeitläufe gab es anfangs Gedränge, doch janina konnte sich mit einer Vierer-Gruppe absetzen, blieb auf Kurs und gab in der letzten Runde sogar noch einmal Gas. Letztlich wurde sie Vierte in ihrem Lauf und Gesamtachte. "Ich bin glücklich, meine vor zwei Wochen aufgestellte Bestzeit nochmal um fast vier Sekunden verbessert zu haben."
Janina und Mattis können sich nun am 15./16. Februaqr in Neubrandenburg mit dem besten Nachwuchs Deutschlands messen.

Ergebnisse

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NDM Winterwurf in Berlin-Hohenschönhausen (25./26. Januar 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 31. Januar 2020)

Foß bietet den Spezialisten die Stirn

Das Zehnkampf-Talent Jack Odysseus Foß vom TSV Adendorf trat bei den norddeutschen Winterwurf-Meisterschaften in Berlin-Hohenschönhausen gegen die Wurfspezialisten an und behauptete sich sehr gut. Jack Foß ging in den drei Disziplinen Hammer-, Speer- und Diskuswurf an den Start. Im Speerwurf gelangen ihm gleich im ersten Versuch 46,57 m, der am Ende Rang drei bedeutete. Im Hammerwerfen gelang Foß der fünfte Platz. Mit seiner Leistung von 35,33 m übertraf er den seit neun Jahren bestehenden von Jan-Merten Janowski um 5,24 m. Platz fünf stand auch im Diskuswurf für ihn zu Buche (38,63 m). Mit Carola Petersen (TSV Adendorf/W 60) im Hammer- und Diskuswurf , Horst Baumgarten (TSV Radbruch/M 80) im Hammerwurf und Philipp Foß (TSV Adendorf/M 55) im Speerwurf gingen noch drei weitere Lüneburger Athleten an den Start. Mit guten Leistungen, aber auch ohne Konkurrenz, wurden sie jeweils norddeutsche Meister in ihren Seniorenklassen. lz

Ergebnisse

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Einlagelauf über 1500 m in Dortmund (25. Januar 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 30. Januar 2020)

Einfach Gas geben und hinterher

Die LSV-Athletin Lara Predki folgt einem Bauchgefühl und sichert sich im Heimaturlaub ein DM-Ticket

VON KATHRIN BENSEMANN

Lüneburg.Eigentlich wollte Lara Predki letztes Wochenede nur ihre Familie zu Hause in Haltern am See besuchen - und konnte es dann doch nicht lassen, vorab die Wettkampf-Ausschreibungen für Nordrhein-Westfalen zu durchforsten. Sie wurde fündig und hatte so ein Bauchgefühl. "dass ausgerechnet zu der Zeit in Dortmund ein Einlagelauf über 1500 Meter stattfinden sollte, das musste ein Zeichen sein", erzählt die Athletin der Lüneburger SV und sollte Recht behalten. Sie startete und schaffte das, worauf sie seit Wochen hingearbeitet hatte: die Hallen-Norm für die deutschen Meisterschaften in Leipzig Ende Februar. In 4:35,59 Minuten unterbot sie die geforderten 4:37 klar.

Jetzt geht's ohne Druck zur Norddeutschen

Ganz entspannt kann Lara Predki deshalb am Samstag bei den norddeutschen Meisterschaften in Hannover angreifen. "Dort wäre die letzte Möglichkeit, die Norm zu knacken, und mir fällt ein Riesenstein vom Herzen, dass ich darauf nicht mehr angewiesen bin." In der alten Heimat passte eben alles: "Die Mädels wollten auch die Norm laufen, also hieß es für mich einfach Gas geben und hinterher", erklärt die 28-Jährige, die im Ziel erst einmal entkräftet auf den Boden sackte.
"Die letzten 300 Meter musste ich mich richtig quälen, und bis ich realisiert habe, dass es geklappt hat, verging einige Zeit." Eine Woche zuvor erst war sie über die Distanz Landesmeisterin geworden, war da noch sechs Sekunden langsamer. "Aber ich habe gespürt, dass noch Luft nach oben ist."
Wer Lara Predki kennt, der weiß, wie viel Ehrgeiz und Leidenschaft sie in ihren Sport steckt. Bei Wind und Wetter und meist abends bei Flutlicht reißt sie ihre Trainingseinheiten mit dem Team der Lüneburger SV ab. Bedingungen, weit entfernt von denen, die sie bei den Wettkämpfen in der Halle erwarten. Hier hat die Bahn nur 200 statt 400 Meter und zudem erhöhte Kurven. Doch die LSVerin liebt das: "Eine Runde ist so schnell um, du kommst noch öfter an denen vorbei, die dich anfeuern, das motiviert richtig." Kurz und knackig, das mag die Mittelstrecklerin, die am liebsten die 800 Meter rennt. "Die tun zwar am meisten weh, sind aber schnell vorbei." 2:16,12 ist ihre Bestzeit.
Neben der Tartanbahn ist der Campus ihr zweites Zuhause. 2011 kam die Mittelstrecklerin für ihr Studium nach Lüneburg. Im vergangenen Jahr feierte sie ihren Abschluss und arbeitet zur Zeit als Nachhaltigkeitswissenschaftlerin in der Teilzeit an der Universität der Hansestadt, um genügend Luft fürs Training zu haben. Von hier aus startet sie ihre Regenerationsrunden durch den Wilschenbruch, macht lange Krafttraining beim Unisport. Seit 2015 läuft Lara für die LSV, hat allein und im Team schon viele Landesmeistertitel für den Verein geholt - und auch das Herz von Trainer Dennis Lauterschlag erobert. Seit mehr als drei Jahren sind die beiden ein Paar.

Große Vorfreude auf Klosterhalfen, Krause und Co.

Nun hat die Athletin die Qual der Wahl: Durch die gelaufene Norm darf sie in Leipzig über 1500 Meter oder 3000 Meter starten. Über letztere Distanz gibt es ausschließlich einen Finallauf, über die 1500 müsste sich die Lüneburgerin über Vorläufe ins Finale kämpfen. Doch die Vorfreude auf echte Profis wie Alina Reh, Konstanze Klosterhalfen oder Gesa Krause ist groß. "Egal, für was ich mich entscheide, ich will einfach alles geben." Seit gestern hat sie nun auch vier Zuschauerplätze für die Familie in der Arena sicher, die schon seit Tagen als ausverkauft galt. Rückenwind aus der Heimat ist also da - und dann geht bei Lara Predki bekanntlich einiges.

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BM Cross in Rosche (25. Januar 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 30. Januar 2020)

Crossläufer stark in Rosche

Sechs Titel gewannen Aktive der LG Lüneburg bei den Crosslauf-Meisterschaften in Rosche, zwei dazu die Lüneburger SV. Unter Flutlicht waren allerdings insbesondere viele Senioren-Altersklassen nur spärlich besetzt. Schnellster Mann über 3000 Meter war Fynn Timm, der wieder für die LG Lüneburg läuft und mit Samuel Wurmstädt und Piet Rampf die Mannschaftswertung gewann. Annika Brand (LG) gewann mühelos in der U18/U20, Lisa Feuerherdt (LSV) wurde Erste in der offenen Frauen-Wertung und der W 30. Weitere Titel gingen an Jörg Deumann (LSV/M 55) sowie an die Adendorfer Norbert Jansen (M 70) und Dieter Gerner (M 75), die für die LG Lüneburg starten. lz

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NLV+BLV Halle Mä, Fr, U20, U18, U16 in Hannover (17.-19. Januar 2020)

(Pressebericht LANDESZEITUNG vom 23. Januar 2020)

Fast ohne Training zum Titel

Tobias Trenker holt Hallen-Sieg im Kugelstoßen. Auch Lara Predki siegt

Lüneburg. Zwei Titel, vier zweite Plätze und ein dritter Rang hieß die starke Ausbeute der hiesigen Leichtathleten bei den niedersächsischen Hallen-Meisterschaften der Männer, Frauen, U20, U18 und U16 ih Hannover am Olympiastützpunkt.
Der Adendorfer Tobias Trenker, der immer noch für die LG Lüneburg startet, auch wenn er längst in Hannover wohnt und arbeitet, hat erst seit Anfang des Jahres wieder mit ernsthaftem Training begonnen. Der Kugelstoßer hielt sich zwar über die Jahre stets fit, trainierte aber nicht speziell für das technisch anspruchsvolle Stoßen. Nach drei, vier Trainingseinheiten ging er nun in den Ring und wurde auf Anhieb Meister. Mit 13,33 m aus seinem zweiten Versuch landete er 10 Zentimeter vor Ole Bergmann (SV Georgsheil), Dritter wurde Malik Diakité (12,77m).
In einem mäßig schnellen Rennen über 1500m überholte Lara Predki (Lüneburger SV) auf der letzten Runde die bis dahin führende Hannoveranerin Emanuelle Gerbeaux mit einem schnellen Antritt und lief so zum Titel in 4:41,17 Minuten. Hanna Maria Loos (LG Lüneburg) wurde in 4:59,71 Vierte.
Am Abend zuvor war Lara Predki über die 3000-m-Distanz gestartet. Das Feld riss schnell auseinander. Zwar versuchte die 28-Jährige zuerst, sich an die Favoritin Svenja Pingpank (Hannover Athletics, 9:34,26) zu hängen, "aber das wäre von Beginn an zu schnell gewesen", sagt die LSV-Läuferin. So war sie auf sich allein gestellt, rannte dennoch in neuer Bestzeit von 10:07,19 und 24 Sekunden vor der Drittplatzierten ins Ziel.
Platz zwei in der MJ U20 über 1500 m gab es für Mattis Dietrich (LSV), den er sich durch einen beherzten Endspurt in 4:26,36 sicherte. In dem sehr taktisch geprägten Rennen, in dem auf den ersten 1200 m eher "gebummelt" wurde, spurtete er auf den letzten 300 m auf Rang zwei hinter Jan de Vries vom DSC Oldenburg (4:25,42).
Über ein Jahr Wettkampfpause hatte auch Janina Eimann (LG Lüneburg/MTV Treubund). Nun holte sie in persönlicher Bestzeit von 4:57,61 über 1500 m die Vizemeisterschaft in der U20. Trotz neugewonnener Motivation ging Janina die erste Rennhälfte vorsichtig an und jagte der späteren Siegerin nicht hinterher. 400 m vor Schluss setzte sie ihren Turbo ein und vermochte sich so schon nach 100 m deutlich von ihren Verfolgerinnen abzusetzen. Dank ihres beherzten Schlussspurts unterbot sie ihre alte Zeit um fünf Sekunden, was sie im Ziel selber überraschte.
Erfreut über ihren dritten Rang über 800 m war auch ihre Trainingspartnerin Marieke Bresser, ebenfalls in der U20. Ihre Zeit von 2:25,33 kann sich Anfang Januar sehen lassen, da sie zu dieser Jahreszeit noch keine schnellen Trainingsläufe absolviert hatte.
Keine Chance auf Gold hatte Jack Odysseus Foß (TSV Adendorf) im Kugelstoßen der M15, da der Sieger Mika Alexander Woldt (14,12m/TV Jahn Walsrode) deutlich größer und kräftiger ist, dennoch sind 12,57 m persönliche Bestweite. In seinem ersten Dreisprungwettbewerb landete er auf Platz vier.
Viktoria Louise Tietz (LSV) startete über 800 m und lief in soliden 2:23,01 auf Rang sechs in der Frauenwertung. upo/kab

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